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Winden im Rhein - Lahn - Kreis
 

Nachrichtenarchiv des Jahres 2010


Die aktuellsten Nachrichten der letzten Tage finden Sie auf der Startseite


28.04.2010 - Mitteilungsblatt
Schützengesellschaft 1960 Winden e.V. Neues von den Schützen
Nach erfolgreichem Umbau des Gastraumes des Schützenhauses (hier wurde der Mittelbalken von der Decke zum Boden entfernt und ein neuer Laminatboden in Holzoptik verlegt), folgt nun eine Verschönerung der Außenanlage durch das Errichten eines Doppelcarports. Bei einem Besuch des Schützenhauses jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr kann man sich gerne selbst ein Bild davon machen. Im Internet sind die Schützen ebenfalls vertreten:

www.schuetzen-winden.de.vu

Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (17) 28.04.2010


28.04.2010 - Mitteilungsblatt
Seniorengymnastik in Winden
Die Seniorengymnastik findet im Mai am 5.5. und am 26.05. jeweils mittwochs von 10.00 Uhr - 11.00 Uhr im Pfarrheim statt.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (17) 28.04.2010


28.04.2010 - Mitteilungsblatt
1. Mai in Winden
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (17) 28.04.2010


27.04.2010 - Winden
2. Antwort auf “Einwohnerantrag: Windener müssen erneut unterschreiben”
David Schuh 26.04.2010
Naja, dann unterschreiben halt alle nochmal. Vielleicht sollte man rundgehen und mit den Leuten darüber sprechen, dass noch mehr unterschreiben.
Quelle: Wir im Nassauer Land


27.04.2010 - Presse
Tanz und Spielspaß am 1. Mai
Wohin am 1. Mai? Vielleicht zur Hübelskopfhütte nach Winden. Ab 11 Uhr öffnet die "Raststation": Der VfR 1916 Winden und der Kindergartenförderverein sorgen für gute Laune, Musik und Verpflegung und haben zwischen 14 und 18 Uhr auch eine Kinder-Rollbahn aufgebaut. Ab 18.30 Uhr gibt es zum "Tanz aus dem 1. Mai" mit DJ Electric Fifty beste Musik für Jung und Alt.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


24.04.2010 - Presse
Sieben Feuerwehreinheiten bekämpfen Waldbrand
Foto: Achim Steinhäuser

Gleich sieben Feuerwehreinheiten aus der Verbandsgemeinde Nassau sind gestern Nachmittag nach Winden ausgerückt, um einen Waldbrand nahe der Kreisstraße 4 zu löschen. Am steilen Hang stand laut Revierförster Bernd Schendel rund ein halber Hektar Fläche in Flammen. Da keinerlei Wasserversorgung vor Ort besteht, karrten die Wehren aus Nassau, Scheuern, Winden, Hömberg/Zimmerschied, Dessighofen, Schweighausen und Attenhausen das Löschwasser an, das über mehrere Hundert Meter Schlauch bis zum Ort des Brandes gelangte. Erst nach mehr als zwei Stunden bekamen die Wehrleute das Feuer unter Kontrolle.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


21.04.2010 - Winden-live
Windener Demo
Fotos der Demonstration der Windener Bürger vom 12.04.2010 findet ihr unter dem Menüpunkt Fotos und dort unter dem Menüunterpunkt Demo 2010.

Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Herrn Heinz Heller zur Verfügung gestellt.
Quelle: Astrid Jaeger


21.04.2010 - Presse
Windens Ortsspitze verteidigt neue Satzung
Linscheid und Schlösser: Gerechtere Finanzierung des Straßenausbaus - Änderungen in Triftstraße
Rund 168 000 Euro für die erstmalige Erschließung des oberen Teils der Triftstraße werden Ortsgemeinde und Anlieger bezahlen müssen. "Das stand schon vor der Ratssitzung fest, vor der der Einwohnerantrag abgegeben wurde", sagten Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und der Erste Beigeordnete Heinz-Jürgen Schlösser in einem Gespräch mit der RLZ. Die Summe wird zu zehn Prozent von der Gemeinde übernommen, der Rest wird auf die Grundstückseigentümer im Baugebiet "Vor dem Wald" und im betroffenen Abschnitt der Triftstraße umgelegt. Ursprünglich sollten die Ausbaukosten zu 33 Prozent von der Gemeinde und zu 67 Prozent von der Gesamtheit der Grundstückseigentümer in Form von wiederkehrenden Beiträgen finanziert werden.

Linscheid und Schlösser teilten mit, dass sie und der Rat die wiederkehrenden Beiträge, die einer neuen Satzung zufolge künftig die Finanzierung aller Straßenausbaumaßnahmen sichern sollen, für gerechter halten als die bislang erhobenen Einmalbeiträge. Diese wurden stets bei den Anliegern der ausgebauten Straßen erhoben. "Dabei handelt es sich in der Regel um fünfstellige Beträge", sagen der Ortschef und sein Erster Beigeordneter. Die sei für ältere Bürger mit geringer Rente oder für junge Familien zum Teil existenzbedrohend. Nach der neuen Satzung seien - je nach Grundstücksgröße - jährliche Beiträge in Höhe von rund 300 bis 800 Euro fällig. "Die Solidargemeinschaft aller Grundstücks- und Hauseigentümer beteiligt sich an den Ausbaukosten. Intakte Ortsstraßen tragen im Interesse aller Immobilienbesitzer zur Werterhaltung bei", so Linscheid und Schlösser.

Gegen den Vorwurf, es würden zu viele Eigentümer von den Beiträgen verschont, entgegnen die beiden, dass der gewählte Zeitraum von 15 Jahren an der unteren Grenze des gesetzlich Möglichen liege. Verschont würden nur Eigentümer, die in den letzten Jahren hohe Beträge für die Erschließung ihrer Grundstücke bezahlten. "Diesen Vorschlag hat ein völlig unbeteiligtes Ratsmitglied gemacht", sagen Linscheid und Schlösser. Ausschließungsgründe hätten weder beim Ortsbürgermeister noch bei anderen Ratsmitgliedern bestanden. Die Satzung insgesamt sei vom Gemeinde- und Städtebund geprüft und gerichtsfest.

Linscheid und Schlösser zufolge hat der Rat bereits Mitte 2008 öffentlich über wiederkehrende Beiträge zur Finanzierung des Straßenausbauprogramms diskutiert. Der Rat werde nach Abgabe eines neuen, gültigen Einwohnerantrags die vorgetragenen Argumente überdenken. "Wir versuchen Brücken zu bauen und finden es gut, wenn es ein breites Interesse für die Ortsentwicklung gibt", so Linscheid und Schlösser.

(crz)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


21.04.2010 - Presse
Guten Morgen Das Geld liegt auf der Straße
Gedanken von Hannes B.
Geld und Straße sind in Winden derzeit heiße Eisen. Ausgerechnet dort, wo der größte Streit um die Art des Ausbaus, deren Berechnung und die Verteilung der Kosten ausgebrochen ist, zeichnet sich eine Lösung ab. Man muss den notwendigen Betrag nur sammeln. Und zwar von der Straße, denn dort liegt das Geld. Ich habe es selbst gesehen. Einmal hoch und runter, schon hatte ich auf der Triftstraße 2 Euro und 27 Cent aufgelesen und sie dem Ortschef gespendet. Wenn dieser und seine Nachfolger nun täglich dorthin gehen, haben sie die notwendige Summe in 869 Jahren zusammen. Dann muss niemand einen Beitrag leisten.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


21.04.2010 - Mitteilungsblatt
Vereinsnachrichten
Schützengesellschaft 1960 Winden e.V.
Neues von den Schützen!
Erstmalig veranstalten wir dieses Jahr am 14. August einen Sommerbiathlon für jedermann! Teilnehmen kann jeder ab dem 12. Lebensjahr! Diesbezüglich wird am Samstag den 15. Mai 2010 ab 14 Uhr ein Trainingslauf durchgeführt, zu dem jeder herzlich willkommen ist. Als Schirmherr für diese Veranstaltung konnte Landrat Kern gewonnen werden, welcher ebenfalls zusagte zum Trainingslauf zu kommen. Unser Schützenhaus ist jeden Donnerstag ab 20 Uhr geöffnet. Im Internet sind die Schützen ebenfalls vertreten unter:

http://www.schuetzen-winden.de.vu


VfR 1916 Winden e.V.
Hüttenabend
Der nächste Hüttenabend findet am Freitag, den 23. April 2010 ab 18:00 Uhr statt. Wie gewohnt in der Bernhard-Tiwi-Hütte am Sportplatz in Winden. Auf viele Besucher freut sich die Abteilung Gymnastik. Auch am 1. Mai wird der VfR 1916 Winden e.V. in der Grillhütte für sie da sein. Der VfR Winden freut sich auf alle Besucher aus nah und fern.


Gymnastikabteilung - Frühjahrswanderung am 27.04.2010
Die diesjährige Frühjahrswanderung der Turnerfrauen findet am Herthasee statt. Treffpunkt: Holzappel, Herthasee - Parkplatz am Restaurant Bollendorf um 18.45 Uhr. Von dort aus wird „um den Höchst“ gewandert. Die Wanderung dauert ca. eine Stunde. Bitte die Anfahrt in Eigenregie in Fahrgemeinschaften organisieren. Der gemütliche Abschluss findet im Restaurant Bollendorf unmittelbar am Herthasee statt. Die Abteilungsleitung würde sich über eine rege Teilnahme sehr freuen! Zu Rückfragen steht Sonja Schwaderlapp unter 02604 /951396 gerne zur Verfügung.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (16) 21.04.2010


21.04.2010 - Mitteilungsblatt
Aufruf zur Hilfe für die Kinder von Tschernobyl
Am 26. April 1986 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Es waren nicht nur die Menschen in der unmittelbaren Umgebung betroffen. Auch wir mussten auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten und unsere Kinder sollten nicht mehr draußen spielen. Heute ist das für uns Vergangenheit. Anders die Situation in der Ukraine, wo der Unglücksreaktor steht, und in den angrenzenden Gebieten von Weißrussland. Außer den Menschen, die unmittelbare Strahlenschäden erlitten haben, sind heute junge Erwachsene und deren Kinder die Opfer. Besonders häufig treten Schilddrüsenkrebse, Leukämien, Immunschwächekrankheiten und Missbildungen bei Neugeborenen auf. Die Mediziner, prognostizieren zudem einen erheblichen Anstieg von Organkrebserkrankungen in den nächsten 10 bis 20 Jahren. Wer in Weißrussland lebt, hat sich zwar mit seinem Schicksal arrangiert. Dennoch ist die Chance, die Region für ein paar Wochen zu verlassen, von großer Bedeutung, vor allem für die Kinder. Wenn sie einmal im Jahr auf Erholungsreise ins Ausland fahren, in eine andere Welt eintauchen dürfen, ist das für sie etwas Besonderes: Sie bekommen gesundes Essen, sauberes Wasser und frische Luft. In wenigen Wochen stabilisiert sich ihr Immunsystem. Ein Monat in Deutschland hat auf die Kinder eine positive Wirkung für das ganze Jahr. Die Kinder schöpfen neuen Lebensmut und merken, dass sie, auch 24 Jahre nach der Katastrophe, nicht vergessen sind.

Daher hat es sich die „Privatinitiative Kinder von Tschernobyl e.V.“ zur Aufgabe gemacht, Kindern aus Weißrussland durch Erholungsaufenthalte in Deutschland zu helfen. Gleichzeitig bauen diese Aufenthalte der Tschernobyl-Kinder auch Brücken zur Völkerverständigung. Ziel der vierwöchigen Erholungsaufenthalte ist es, die dauerhafte Strahlenbelastung der Kinder durch nicht strahlenbelastete, vitaminreiche Kost und Aufenthalte in frischer Luft zu reduzieren. Ein sorgloser und fröhlicher Ferienalltag fördert die psychische und körperliche Erholung und reduziert die Strahlenbelastung der Kinder nach vier Wochen nachweislich um über 80 Prozent. Für den Sommer 2010 möchte die Privatinitiative wieder 14 krebskranken Kindern ermöglichen, sich im Familienferiendorf in Hübingen zu erholen. Sie werden dort von zwei belarussischen Erzieherinnen betreut und von Mitgliedern des Vereins verköstigt und mit der nötigen Bekleidung und sonstigen lebensnotwendigen Dingen ausgestattet. Für diese Maßnahme werden Geldspenden benötigt und der Verein wäre allen Lesern sehr dankbar, wenn man sie durch eine solche unterstützen würden. Die Mitglieder arbeiten alle ehrenamtlich und haben keine Verwaltungskosten. Alle Spenden werden ausschließlich für die Hilfe der Kinder verwandt.

Der Verein „Privatinitiative Kinder von Tschernobyl e.V.“, Obertalstraße 33a, 56379 Winden ist als gemeinnützig anerkannt und wir stellen allen Spendern gerne eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt aus.

Ansprechpartner und Infos unter:
Maria Meuer Telefon: 02604- 4427, Ellen & Hans Basset Telefon: 02604-4195 oder Bernd-Klaus Walter Telefon: 02604-8985.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (16) 21.04.2010


21.04.2010 - Mitteilungsblatt
Innerörtliche Flurbereinigung
Zu einer Informationsveranstaltung zur Innerörtlichen Flurbereinigung lädt die Ortsgemeinde alle Bürgerinnen und Bürger von Winden herzlich am 06. Mai um 19.00 Uhr ins Pfarrheim ein.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (16) 21.04.2010


21.04.2010 - Mitteilungsblatt
Winden ist Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung
Mit der Aushändigung der Urkunde in Mainz ist die Ortsgemeinde Winden seit dem 8. April, offiziell als Schwerpunktgemeinde der Dorferneuerung anerkannt - als erstes Dorf in der Verbandsgemeinde Nassau. Und dies über einen Zeitraum von sechs Jahren. Mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde ist die Selbstverpflichtung verbunden, sich der Dorferneuerung im besonderen Maße anzunehmen. Denn nur wer mitbestimmen und mitgestalten darf, identifiziere sich mit der geleisteten Arbeit und übernimmt Verantwortung. Diese Akzentuierung der Dorferneuerung sei in besonderem Maße dazu geeignet, den Wohnstandort Winden noch attraktiver zu gestalten. Ebenfalls sei es für Winden als Schwerpunktgemeinden sehr wichtig, sich weiter am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen.

Tagescafe am Dorfladen
Eines der Projekte im Rahmen der Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung ist das Tagescafe. Die Ortsgemeinde hat das ortsbildprägende Gebäude neben dem Dorfladen erworben und wird das Gebäude in ein Tagescafe umbauen. Das Tagescafe im direkten Ortskern soll Treffpunkt der Bürger werden. Nach dem Einkaufen oder spontan im Tagesverlauf besteht bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit für Gespräche. Die Möglichkeit der Tagesbetreuung älterer Mitbürger wird in diesem Zusammenhang ebenfalls geprüft. Für den Fremdenverkehr, für Wanderer und Radfahrer wird das Cafe Getränke und einfache Speisen anbieten. Die Versorgung des Tagescafes übernimmt der Dorfladen. Neben der Förderung der Dorfgemeinschaft und des Fremdenverkehrs verspricht sich die Gemeinde davon auch wirtschaftliche Synergieeffekte. Bei der Sanierung wird die Baustruktur weitgehend erhalten. Neue Sanitärräume werden ein und angebaut. Der Gastraum wird gemäß baurechtlichen Anforderungen geplant. Hinter dem Gebäude befindet sich ein Garten mit Obstbäumen. Seine Südlage ermöglicht die Nutzung als Cafegarten.

Es ist geplant die Baumaßnahme in Eigenleistung und mit den regional tätigen Handwerksbetrieben durchzuführen. Es wird ein innovatives Sanierungskonzept sein. Das Gebäude wird ortstypisch gestaltet. Eine moderne energiesparende Baukonzeption wird mit traditionellen Merkmalen verbunden. Die geschieht mit der Beheizung mit Holz sowie mit einer solarthermischen Versorgung. Im Obergeschoss des Dorfcafes besteht die Möglichkeit Computerkurse für Kleingruppen durchzuführen. Hierzu werden vier bis fünf Laptops mit Internetanbindung zur Verfügung stehen.

Der Landeswettbewerb trage auch 2011 dazu bei, die Bürger zu motivieren und Perspektiven für das Dorf zu entwickeln. Schwerpunkte der Dorferneuerung seien struktur- und funktionsverbessernde Maßnahmen, die zur Stärkung und Wiederbelebung der Ortskerne beitragen und die unverwechselbare Siedlungs- und Kulturlandschaft erhalten. Fast 90 Prozent der Gemeinden im Land Rheinland-Pfalz haben weniger als 2.000 Einwohner und sind dem ländlichen Raum zuzurechnen. Ein wichtiger Bestandteil der Dorferneuerung sei die Erarbeitung eines Dorfkonzeptes, über das auch die Ortsgemeinde Winden verfügt. Als Schwerpunktgemeinde könne Winden seine Konzepte fortschreiben und der aktuellen Entwicklung anpassen, so Linscheid. Ein weiteres wichtiges Ziel der Schwerpunktanerkennung sei es, den notwendigen intensiven und breit angelegten Beteiligungsprozess aller Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner in Gang zu setzen und zu begleiten. Es gehe hier nicht um die Erstellung eines Planwerks, sondern um die Organisation eines Prozesses, an dem neben Fachleuten und Gemeindevertretern vor allem die Bürgerinnen und Bürger des Ortes beteiligt sind, die Zukunft in ihrem Dorf mitzugestalten. Die Ortsgemeinde Winden müsse die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde als Chance der Förderung nutzen, um sich der Dorferneuerung im besonderen Maße anzunehmen. Dabei sollte die Ortsgemeinde Winden der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen einen erhöhten Stellenwert einräumen. Nur wer mitbestimmen und mitgestalten darf, identifiziere sich mit der geleisteten Arbeit und übernehme Verantwortung Gerade im Hinblick auf die demographische Entwicklung und die Finanzsituation in den Ortsgemeinden sei es dringend geboten, dass sich Winden ein nachhaltiges und zukunftsbeständiges Dorfentwicklungskonzept erarbeitet. Nur so damit kann man den strukturellen Veränderungen mit Erfolg entgegen treten und jungen und älteren Menschen eine Perspektive in Winden geben”.

Nach wie vor gelte es, mit Hilfe der Dorferneuerung einer Entleerung der Ortskerne entgegenzuwirken. Die Innenentwicklung - die Nutzung und Sanierung alter ortsbildprägender Bausubstanz - hat in Winden absoluten Vorrang gegenüber der Ausweisung flächenintensiver Neubaugebiete. Damit könnten die bestehenden Infrastrukturen gesichert, das heißt ausgelastet, und die Ortskerne insgesamt gestärkt werden. Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde ist eine Chance für Hauseigentümer im Dorfkern. Denn Sanierungsmaßnahmen werden jetzt besser gefördert. Eine Informationsveranstaltung für alle Einwohnerinnen und Einwohner über das Thema: „Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung“ wird im Frühsommer stattfinden.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (16) 21.04.2010


21.04.2010 - Mitteilungsblatt
Frühjahrsputz am 24. April
Am 24. April wird in der Ortsgemeinde der Frühjahrsputz an allen Beeten und im Bereich des Sülzbachtales durchgeführt. Um 9.00 Uhr ist Treffpunkt am Dorfplatz. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (16) 21.04.2010


21.04.2010 - Mitteilungsblatt
Dorfladen Öffnungszeiten:
montags bis donnerstags..........................von 06.30 Uhr - 11.00 Uhr
montags und mittwochs.............................von 16.00 Uhr - 18.30 Uhr
freitags........................................................von 06.30 Uhr - 11.00 Uhr
und...............................................................von 16.00 Uhr - 19.00 Uhr
samstags....................................................von 07.00 Uhr - 12.00 Uhr
sonntags.....................................................von 08.00 Uhr - 10.30 Uhr
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (16) 21.04.2010


21.04.2010 - Mitteilungsblatt
1. Mai 2010 Winden - Hübelskopfhütte Wohin am 1. Mai ? Nach Winden, wohin denn sonst !
Ab 11.00 Uhr, an der Hübelskopfhütte Winden öffnet wieder die legendäre „Raststation“. Für gute Laune, Musik, gute Verpflegung mit Speis’ und Trank sorgt der VfR 1916 Winden. Zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr ist die Kinder-Rollbahn, unter Aufsicht geöffnet. Ab 14.00 Uhr sorgt der Kindergartenförderverein für ein umfangreiches Kuchenbuffet. Der 1. Mai 2010 fällt übrigens auf einen Samstag. Aus diesem Grund, ist sogar ein Tanz aus dem 1. Mai möglich. Ab 18.30 Uhr wird DJ Electric Fifty Musik für Jung und Alt auflegen. Auf Besucher freuen sich die Veranstalter mit Gute-Laune-Garantie:

VfR 1916 Winden und der Kindergartenförderverein Winden.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (16) 21.04.2010


19.04.2010 - Presse
Windener Nachwuchs räumt beim Preistanz ab
Singhofen: Eldorado für Showtänzer - 18 Gruppen aus der Region gingen an den Start
SINHOFEN. Singhofen wurde am Wochenende wieder einmal zum Eldorado für Showtanz-Gruppen. Welch guten Ruf das jährlich von den TG Skylights ausgerichtete Preistanzen besitzt, zeigte allein schon die 18 Gruppen umfassende Teilnehmerliste des Kinder- und Jugend-Preistanzens, mit dem das schwungvolle Show-Spektakel am Samstagmittag in der Mehrzweckhalle begann. Aus Mudershausen, Obermeilingen, Kaden, Bad Schwalbach, Mengerskirchen, Aarbergen-Michelbach, Kölbingen, Helferskirchen, Taunusstein, Gückingen, Bogel, Oelsberg und Winden kamen die Nachwuchstanzgruppen angereist, um Punkte, Preise und jede Menge Applaus zu ergattern. Letzeren hatten sich alle Nachwuchsgruppen redlich verdient, die getrennt nach Kindern und Jugendlichen von der Jury bewertet wurden. Bekannte Melodien aus Musicals und Filmen, rockige Hits und prächtige Klänge gaben für die fantasievollen Choreografien mit vielen synchronen Bewegungen und Gesten, schmissigen Schrittfolgen, manch tollen Hebefiguren und schönen Bildern den Rhythmus und Ton an. Hier wurde kräftig mitgeklatscht, dort ob des stimmungsvollen Miteinanders von Kostümen, Masken und teilweise auch Kulissen einfach nur geschwelgt und gestaunt über die Präsentationen. Am Ende räumten vor allem die drei Tanzgruppen aus Winden mit ihrem Taktgefühl Preise ab. Bei den Kindern belegten die "Power Girls" des TSC Schwarz-Weiß Winden mit ihrer Show der "Schuh des Manitu" den ersten Platz; "Flames of Fire" des SV Oelsberg und die "Little Dancers" des TSC Schwarz-Weiß Winden belegten den zweiten und dritten Platz. Mit einer tänzerischen Interpretation zu den "Chroniken von Narnia" errang die "Exsultare Selection" aus Taunusstein den ersten Platz bei der Jugend, gefolgt von "Explosions" aus Gückingen und den "Dream Teens" des TSC Schwarz-Weiß Winden. Die Sieger hatten 69 der möglichen 75 Punkte erreicht.
(cm)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


17.04.2010 - Presse
Doch Ersterschließung für Windener Triftstraße
Der obere Teil der Triftstraße soll nun doch erstmalig erschlossen werden, sodass die Kosten nicht auf die Allgemeinheit der Grundstückseigentümer, sondern auf die Anlieger umgelegt werden. Das bestätigte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid am Freitag auf Anfrage. Dies habe sich bereits vor der übergabe eines Einwohnerantrags am vergangenen Montag (die RLZ berichtete) abgezeichnet. "Das wäre ein erster Erfolg des missglückten Einwohnerantrags", sagte Eugen Schwaderlapp, ehemaliger Ortsbürgermeister und einer der Wortführer des Protests, auf Anfrage. Dennoch werde man erneut Unterschriften gegen die Satzung in der jetzigen Form sammeln. (crz)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


16.04.2010 - Winden
7. Antwort auf “Wir sind nicht die dummen Melkkühe”
Sascha Handwerker 16.04.2010
Hi Stefan, nein du warst nicht gemeint, der uns als Buhmänner darstellt.
Quelle: Wir im Nassauer Land


16.04.2010 - Winden
6. Antwort auf “Wir sind nicht die dummen Melkkühe”
Eugen Schwaderlapp 16.04.2010
Hallo zusammen,
der angeregte “Runde Tisch” ist nicht primäre Aufgabe der “Initiative Einwohnerantrag Winden” (Bürger-TEAM-Winden), sondern wäre eine primäre Aufgabe der Ortsgemeinde, bzw. des Gemeinderates. Wir können und wollen mit unserem Einwohnerantrag nur erreichen, dass sich der Ortsgemeinderat mit der ganzen Angelegenheit und der Fülle von anstehenden Problemen erneut auseinandersetzt.

Mit der schon scheinbar öffentlich gewordenen neuen Sachlage im Bereich des Bebauungsplanes “Vor dem Wald” sollte sich der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung bevorzugt auseinandersetzen. Wir haben mit dieser neuen Sachlage lediglich erreicht, dass die Ersterschließung der “oberen Triftstraße” nicht alleine der Solidargemeinschaft der “neuen Beitragszahler” angelastet werden kann.
Quelle: Wir im Nassauer Land


16.04.2010 - Winden
5. Antwort auf “Wir sind nicht die dummen Melkkühe”
Stefan Hermans 16.04.2010
Hallo zusammen, es war nicht meine Absicht die Bürger „Vor dem Wald“ als Buhmänner von Winden darzustellen. Sascha hat absolut Recht. Es gibt zu viele Leute mit wenig Ahnung, die Ihren Senf dazu geben. Es ist Zeit für einen „runden Tisch“. Hier müssen Leute zusammenkommen, die wissen was Sache ist, und Leute, die aufgeklärt werden wollen. Wäre doch eine schöne Aufgabe des Bürgervereins, oder?
Quelle: Wir im Nassauer Land


16.04.2010 - Anzeigen RLZ
Nachruf
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


15.04.2010 - Winden
3. und 4. Antwort auf “Wir sind nicht die dummen Melkkühe”
Sascha Handwerker 15.04.2010
Hallo zusammen, schöner Beitrag Stefan. Er war der Anstoß dafür, dass ich mich jetzt auch mal zu Wort melde und ich denke ich spreche auch noch für einige andere Anwohner von „Vor dem Wald“. Ich habe den Eindruck, dass wir (die Anwohner von „Vor dem Wald“) hier im Ort jetzt von einigen anderen als die Buh-Männer von Winden hingestellt werden. Das ist so nicht richtig und nicht in Ordnung.

Hier erzählt jeder etwas, obwohl keiner sich 100-prozentig auskennt, es werden Sachen erzählt, die teilweise so gar nicht stimmen. Jeder will seinen Senf dazugeben, auch Personen, die noch nicht mal auf dieser Einwohnerversammlung waren. Durch dieses Getratsche wird der Dorffrieden erheblich gestört, teilweise behaupte ich sogar zerstört. Das finde ich sehr traurig und macht mich auch etwas wütend. Vor allem brüllen jetzt Personen, die sonst am allgemeinen Dorf- oder Vereinsleben gar nicht oder sehr gering teilnehmen.

Sascha Handwerker 15.04.2010
Desweiteren möchte ich noch folgene Anmerkungen zu Stefans Beitrag machen: Mir persönlich (und auch einigen anderen) war nicht bewusst oder bekannt das wir für den Ausbau des oberen Teilstückes der Triftstraße zahlen müssen. Ich bin Anlieger von „Vor dem Wald“ nicht aber der Triftstraße und kann persönlich nix dafür das unsere Straße eine Sackgasse ist und nur über die Triftstraße erreichbar ist. Ich stimme aber Stefan voll und ganz zu, das die Triftstraße von fast allen Bewohnern Windens benutzt wird und daher das Projekt gemeinsam gestemmt werden soll. Desweiteren haben wir von „Vor dem Wald“ die Verschonungsregelung weder beantragt noch sonst wie gefordert. Es war der Beschluss des Gemeinderates und dieser hat nur den mindersten Wert von 15 Jahren angenommen. Mittlerweile überlege ich und einige andere auch ob wir dagegen nicht auch Einspruch einlegen sollten und die Höchstgrenze von 25 Jahren fordern sollten. Einfach um noch mehr Gesprächs- und Diskusionsstoff zu liefern und um auf den Zug der Einsprüche und Beschwerden mit aufzusteigen.
Quelle: Wir im Nassauer Land


15.04.2010 - Winden
2. Antwort auf “Wir sind nicht die dummen Melkkühe”
Stefan Hermans 14.04.2010
Mir wurde erst jetzt bewusst, nachdem ich die Beiträge alle einmal gelesen habe, dass der obere Teil der Triftstraße noch gar nicht erschlossen ist. Somit fällt dieser Teil, für mein Verständnis, auch nicht unter das Straßenausbauprogramm. Auf unserer Bürgerversammlung sagte Verbandsbürgermeister Udo Rau, dass die Ersterschließung nicht mit dem Straßenausbau verwechselt werden dürfe, weil es sich um zwei völlig verschiedene Rechtskreise handele. Die Solidargemeinschaft sollte die „Ersterschließung der oberen Trift“ also nicht ohne die Anlieger „Vorm Wald“ tragen. Da es sich um die Erschließung handelt, müssten eigentlich nur die dortigen Anlieger die Kosten übernehmen. Aus der Bedeutung von solidarisch: …so, dass man gemeinsame Interessen hat, sich verbunden fühlt und sich gegenseitig hilft… kann man aber sicher auch ableiten, dass alle ihren Beitrag leisten. Wir sollten das Projekt gemeinsam stemmen. Schließlich haben wir alle einen Vorteil davon. Darüber kann und muss gesprochen werden.

Eine Verschonung der Anlieger „Vorm Wald“ halte ich für den oberen Teil der Triftstraße daher für nicht berechtigt. Generell habe ich Einwände zu der Verschonungsregelung. Warum soll der Häuslebauer 15 Jahre von den Wiederkehrenden Beiträgen verschont werden? Zum einen hat, so unser Verbandsbürgermeister, die Erschließung nichts mit dem Straßenausbau zu tun. Zum anderen hat derjenige, der baut, auch für seine Straße die Kosten mit einkalkuliert. D. h. diese Erschließungskosten sind Teil der Herstellungskosten der Immobilie.
Quelle: Wir im Nassauer Land


15.04.2010 - Presse
Strahlenopfern helfen
Verein bietet Tschernobyl-Kindern Erholung
WINDEN. Noch heute leiden Kinder und Jugendliche in der Ukraine an den Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986. Daher hat es sich die "Privatinitiative Kinder von Tschernobyl" zur Aufgabe gemacht, Kindern aus Weißrussland durch Erholungsaufenthalte in Deutschland zu helfen. Gesundes Essen, sauberes Wasser und frische Luft: In wenigen Wochen stabilisiert sich das Immunsystem. Die Kinder schöpfen neuen Lebensmut.

Der Verein will es auch in diesem Sommer 14 krebskranken Kindern ermöglichen, sich im Familienferiendorf in Hübingen zu erholen. Sie werden dort von zwei belarussischen Erzieherinnen betreut, von Mitgliedern des Vereins verköstigt und mit der nötigen Bekleidung und sonstigen lebensnotwendigen Dingen ausgestattet. Dafür benötigt die Privatinitiative Geldspenden. Wie der Verein versichert, werden alle Spenden ausschließlich zur Hilfe für die Kinder verwendet. Die Privatinitiative arbeitet ehrenamtlich und hat keine Verwaltungskosten. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und stellt Spendenbescheinigungen aus.

Ansprechpartner: Maria Meuer, Telefon 02604/4427,
Ellen und Hans Basset, Telefon 02604/4195, Bernd-Klaus
Walter, Telefon 02604/8985
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


14.04.2010 - Mitteilungsblatt
VfR 1916 Winden e.V. Erster Arbeitseinsatz am Sportplatz für 2010.
Erster Arbeitseinsatz am Sportplatz für 2010.
Am Samstag, den 17. April 2010 soll das Sportplatzgelände auf „Vordermann“ gebracht werden. Los geht ab 9:00 Uhr. Der Vorstand freut sich auf viele helfende Hände.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (15) 14.04.2010


14.04.2010 - Mitteilungsblatt
Schützengesellschaft 1960 Winden e.V.
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Winden am 1. April konnte der 1. Vorsitzende Michael Eifler knapp 20 Vereinsmitglieder begrüßen. Er dankte allen die am Rosenmontag tatkräftig zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Die Veranstaltung habe bereits wie im vorigen Jahr für einen positiven Kassenbestand gesorgt, so das einige Umbauten und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden konnten. Des Weiteren wurden neue Projekte und Veranstaltungen für dieses Jahr angekündigt, wovon wir in den nächsten Wochen hier berichten werden. Dazu zählen u.a. der Sommerbiathlon für jedermann (14. August 2010) und das 50 jährige Bestehen (03. - 05. September 2010), welches im Rahmen der Kirmes gefeiert wird. Auch wurde darauf hingewiesen, das der Verein ab sofort im Internet unter www.schuetzen-winden.de.vu zu finden ist. Außer der Wahl zweier neuer Kassenprüfer standen dieses Jahr keine weiteren Wahlen an, so das die Sitzung nach etwas mehr als einer Stunde als sehr gelungen beendet werden konnte.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (15) 14.04.2010


14.04.2010 - Mitteilungsblatt
St. Willibrord - Winden
Sonntag, 18.04.2010, 10.30 Uhr Erstkommunionfeier
Montag, 19.04.2010, 10.30 Uhr Dankmesse Erstkommunion,
16.00 Uhr Eltern-Kind-Gruppe im Pfarrheim
Mittwoch, 21.04.2010, 18.00 Uhr Hl. Messe
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (15) 14.04.2010


14.04.2010 - Mitteilungsblatt
17. Märchenabend
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (15) 14.04.2010


14.04.2010 - Winden
2. Antwort auf “Dorfcafé: Schon im Frühjahr soll’s losgehen”
Gebhard Linscheid 14.04.2010
Dorfcafé am Dorfladen
Eines der Projekte im Rahmen der Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung ist das Tagescafé. Noch einmal die Beweggründe für dieses Projekt. Die Ortsgemeinde hat das ortsbildprägende Gebäude neben dem Dorfladen erworben und wird das Gebäude in ein Dorfcafé umbauen. Das Dorfcafé im direkten Ortskern soll Treffpunkt der Bürger und Bürgerinnen werden. Nach dem Einkaufen oder spontan im Tagesverlauf besteht bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit für Gespräche. Die Möglichkeit der Tagesbetreung älterer Mitbürger wird in diesem Zusammenhang ebenfalls geprüft. Für den Fremdenverkehr, für Wanderer und Radfahrer wird das Café Getränke und einfache Speisen anbieten. Die Versorgung des Dorfcafés übernimmt der Dorfladen. Neben der Förderung der Dorfgemeinschaft und des Fremdenverkehrs verspricht sich die Gemeinde davon auch wirtschaftliche Synergieeffekte. Bei der Sanierung wird die Baustruktur weitgehend erhalten. Neue Sanitärräume werden ein- und angebaut. Der Gastraum wird gemäß baurechtlichen Anforderungen geplant. Hinter dem Gebäude befindet sich ein Garten mit Obstbäumen. Seine Südlage ermöglicht die Nutzung als Cafégarten.
Es ist geplant, die Baumaßnahme in Eigenleistung und mit den regional tätigen Handwerksbetrieben durchzuführen. Es wird ein innovatives Sanierungskonzept sein. Das Gebäude wird ortstypisch gestaltet. Eine moderne energiesparende Baukonzeption wird mit traditionellen Merkmalen verbunden. Dies geschieht mit der Beheizung mit Holz sowie mit einer solarthermischen Versorgung. Im Obergeschoss des Dorfcafés besteht die Möglichkeit, Computerkurse für Kleingruppen durchzuführen. Hierzu werden vier bis fünf Laptops mit Internetanbindung zur Verfügung stehen. Auch das Innenministerium des Landes Rheinland-Pfalz sieht dies so und fördert aus den genannten Gründen dieses Projekt. Im Rahmen der Dorfmoderation werden Möglichkeiten geboten, sich mit seinen eigenen Ideen einzubringen und Projekte umzusetzten. Eingeladen ist jeder. Es nur bei Kritik zu belassen ist zu einfach und zu billig. Der Hinweis auf schnelleres Internet ist nicht neu. Es gibt Ideen und Vorschläge, wie man zu einer Verbesserung gelangen kann.
Quelle: Wir im Nassauer Land


14.04.2010 - Winden
Antwort auf “Einwohnerantrag: Windener müssen erneut unterschreiben”
Bettina Krauß 14.04.2010
Ich fasse es nicht: Ein Formfehler kippt einen Bürgerantrag! über 180 Bürger/innen unterschreiben eine Petition an ihren Gemeinderat, denn mehr ist ja ein solcher Antrag nicht! Bei der übergabe sind ca. 80 Bürger/innen persönlich dabei. Dann werden wir “aufgeklärt” über die gesetzlichen Voraussetzungen, die wir alle längst kennen, denn sonst hätten wir ja keinen solchen Antrag stellen können. Unsere einheimischen Politiker finden aber kein verbindliches und/oder versöhnliches Wort oder gar ein Zeichen des Verständnisses für die Bürgerbedenken!!! Schweigend und mit unbeweglichen Gesichtern werden die Listen entgegengenommen. Und dann wird uns in epischer Breite unser Formfehler erklärt! Nun, wir werden eine neue Liste erstellen.
Quelle: Wir im Nassauer Land


14.04.2010 - Winden
Sonderinteresse von Herrn Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid im Zusammenhang mit dem Erlass der Ausbaubeitragssatzung
Bisher habe ich mich aus allen Diskussionen herausgehalten und entsprechende Kommentare vermieden. Doch nun ist eine Richtigstellung notwendig. Bereits am 01. April hat Herr Eugen Schwaderlapp auf die Anfrage bei Verbandsbürgermeister Udo Rau ob ein Sonderinteresse von mir vorlag folgendes schriftlich mitgeteilt bekommen:
Ich zitiere aus dem Brief:
Sonderinteresse von Herrn Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid im Zusammenhang mit dem Erlass der Ausbaubeitragssatzung An dieser Stelle ist eine klare Aussage zu treffen. Denn § 22 Gemeindeordnung schreibt neben dem notwendigerweise vorliegenden Vor- und Nachteile eine „ Unmittelbarkeit“ dieses Vermögensvor- oder-nachteils durch den Gemeinderatsbeschluss fest. Diese Unmittelbarkeit ist grundsätzlich bei Satzungen nicht gegeben (Ausnahme z.B. Bebauungsplan). Der Durchgriff in das Vermögen findet nämlich nicht durch die Festlegung der Satzung statt, sondern hierzu bedarf es eines anschließend zu erlassenden Beitragsbescheides. Nur dieser Beitragsbescheid setzt Recht und ist deshalb auch eigenständig angreifbar. Hätte der Gesetzgeber das Tatbestandsmerkmal „Unmittelbarkeit“ nicht in das Gesetz hineingeschrieben, wäre die Rechtsauffassung von Herrn Schwaderlapp richtig.
Dies würde allerdings in der Praxis erhebliche Probleme mit sich bringen, denn alle Ratsmitglieder würden dann unter die Vorschrift des § 22 der Gemeindeordnung fallen und könnten somit an der Entscheidung des Gemeinderates nicht mitwirken. Dies hat der Gesetzgeber ausdrücklich nicht gewollt. Insoweit ist die Frage, ob Herr Ortsbürgermeister Linscheid an der Entscheidung zum Satzungsbeschluss mitwirken durfte, mit einem eindeutigen Ja zu beantworten.
Bereits im September 2009 habe ich bei der Verwaltung nachgefragt, ob bei mir oder anderen Mitgliedern des Gemeinderates bei Satzungsbeschlüssen Ausschließungsgründe vorliegen. Dies wurde damals und auch jetzt grundsätzlich verneint. Dieses Schreiben hat Herr Eugen Schwaderlapp bereits vor der Abgabe des Einwohnerantrages von der Verbandsgemeinde Nassau erhalten und trotz besseren Wissens wird dieser Text weiter im entsprechenden Schreiben beibehalten. Diese Art der Bürgerbeeinflussung ist keine sachliche Argumentation und hat mit den im Einwohnerantrag vorgebrachten Anliegen nichts zu tun. Ich will es mit dieser Klarstellung belassen.
Gebhard Linscheid
Quelle: Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid


14.04.2010 - Winden
Einwohnerantrag: Windener müssen erneut unterschreiben
Der Einwohnerantrag, mit dem 180 Windener Bürger gegen den wiederkehrenden Beitrag für Straßenausbau in ihrer Ortsgemeinde protestieren, muss wegen eines Formfehlers wiederholt werden. Dies sagte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid der Rhein-Lahn-Zeitung. Verbandsbürgermeister Udo Rau (CDU) hatte bereits am Montagabend bei übergabe der Unterschriftenliste im Windener Pfarrheim auf einen Formfehler hingewiesen: Demnach hätte auf jeder Unterschriftenliste der vollständige Antrag enthalten sein müssen; tatsächlich wurden der Antrag und die Unterschriften voneinander getrennt abgegeben. “Ein Außenstehender kann so nicht erkennen, worauf sich diese Unterschriften beziehen”, erläuterte Rau. Noch am selben Abend hatten anwesende Bürger erklärt, dass sie erneut Unterschriften sammeln wollen, sollte der Antrag formal ungültig sein. Eugen Schwaderlapp, neben Ursula Sawatzki und Hiltrud Rommersbach einer der Initiatoren des Einwohnerantrags, kündigte an, die Unterschriften erneut zu sammeln.
Quelle: Wir im Nassauer Land


14.04.2010 - Anzeigen RLZ
Wir trauern um
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


14.04.2010 - Presse
Winden: Antrag der Bürger ist unzulässig
Formeller Fehler bei Unterschriftensammlung - Aktion wird wiederholt Der Protest gegen eine neue Satzung zur Erhebung von Beiträgen für den Straßenausbau spaltet die Windener Bürger. Trotz einer beeindruckenden Unterschriftenzahl scheitert der Antrag jedoch zunächst an einer Formalie.

WINDEN. Der Einwohnerantrag, der am Montagabend vor der Sitzung des Ortsgemeinderates zusammen mit 180 Unterschriften vor der Ratssitzung an Windens Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid übergeben wurde (die RLZ berichtete), ist in dieser Form unzulässig. Das ergibt sich aus der Gemeindeordnung. Schon am Abend hatte Verbandsgemeindebürgermeister Udo Rau (CDU) Zweifel an der Gültigkeit geäußert. Das Problem: Paragraf 17 der Gemeindeordnung verlangt, dass der volle Wortlaut des Antrags auf jeder Unterschriftenliste abgedruckt ist. Dies war bei den von Eugen Schwaderlapp, Hiltrud Rommersbach und Ursula Sawatzki übergebenen Unterlagen nicht der Fall.
"Wir wollen die Sache nicht abbügeln", versicherte Ortschef Linscheid gestern im RLZ-Gespräch. Um auch für alle weiteren Schritte Rechtssicherheit zu erreichen, müsse man jedoch auf einen korrekten Ablauf achten. Deshalb habe man mit den drei Wortführern des Protests verabredet, dass diese erneut Unterschriften auf anstandslosen Listen sammeln und vorlegen. Darüber hinaus wolle er sich zunächst nicht zu den Vorgängen im Vorfeld der Ratssitzung äußern. Am Abend hatte er schon zugesagt, die Beitragsbescheide vorerst nicht zu versenden.
Gestern zeichnete sich bereits ab, dass Schwaderlapp, Rommersbach und Sawatzki einen neuen Anlauf nehmen werden, einen Einwohnerantrag zu stellen. "Wir werden erneut Unterschriften sammeln", kündigte Schwaderlapp an. Formal genügen dafür die Unterschriften von fünf Prozent der Einwohner, also 40 bis 50. "Wir werden uns bemühen, dass es mehr werden als die 180 bisherigen", sagte der ehemalige Windener Ortsbürgermeister gestern der RLZ. Zunächst habe man sich vor allen Dingen auf die Grundstückseigentümer konzentriert, da diese die aus der neuen Satzung resultierenden Kosten zu tragen hätten. Nun werde man die Aktion ausweiten, denn alle Einwohner über 16 Jahre könnten laut Gemeindeordnung unterzeichnen. Deshalb könne man auch Mieter und Menschen ansprechen, die mit Zweitwohnsitz in der Ortsgemeinde gemeldet sind.
Verbandsgemeindebürgermeister Rau hatte bereits am Montag den rund 70 Bürgern, die zur übergabe der Unterschriftenlisten gekommen waren, erläutert, was ein Einwohnerantrag bewirkt. Der Rat müsse sich nach Abgabe eines korrekten Antrags innerhalb von drei Monaten mit dem Thema beschäftigen. "Sie erreichen nur, dass sich der Rat mit dem Antrag auseinandersetzt", sagte Rau. Wie das Gremium schließlich entscheide, sei nicht zu beeinflussen. Dies sei der zentrale Unterschied zum Bürgerentscheid, bei dem die Bürger anstelle des Rates entschieden. Dieser sei für Abgabenangelegenheiten ausdrücklich ausgeschlossen. "Sonst gäbe es wohl keine Gemeinde, in der Abgaben erhoben werden", sagte Rau. (crz)

Schwaderlapp: Wir sind keine Melkkühe
Massiver Protest gegen neue Beitragssatzung Im Prinzip hat Windens ehemaliger Ortsbürgermeister Eugen Schwaderlapp nichts gegen die Einführung von wiederkehrenden Beiträgen zur Finanzierung des Straßenausbaus. Die vom Ortsgemeinderat einstimmig verabschiedete Satzung dazu lehnt er jedoch strikt ab. In seiner Rede zur übergabe der 180 Unterschriften an Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid sagte er, die Bürger seien "nicht die dummen Melkkühe der Ortsgemeinde".
Im Zentrum der Kritik steht der Vorwurf, dass zu viele Grundstückseigentümer von der Beitragspflicht ausgenommen sind. Nach Paragraf 11 der Satzung sind beispielsweise die Anlieger von vier Straßen bis zu 15 Jahre lang von der Regelung ausgenommen. In der Begründung des Antrags heißt es: "Seit dieser Zeit ist der ,Dorffriede" erheblich gestört, und es entstanden zwei Lager, ,Zahler" und ,Geschonte".
Gerade der für 720 000 Euro geplante Ausbau der Triftstraße sorgt für ärger, da deren oberer Teil den Antragstellern zufolge nie ausgebaut wurde. Dieser solle nun der Allgemeinheit der Grundstückseigentümer aufgebürdet werden, während in den ersten beiden Abschnitten der Straße jeweils die Anlieger zur Kasse gebeten worden seien. Die Anlieger des Neubaugebietes "Vor dem Wald" würden mindestens anderthalb Jahrzehnte lang völlig von Beitragszahlungen verschont. Obwohl der Ortsbürgermeister dort Eigentum habe, habe er an den Beschlüssen mitgewirkt. (crz)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


13.04.2010 - Winden
Antwort auf “Wir sind nicht die dummen Melkkühe”
Eugen Schwaderlapp 13.04.2010
D A N K E ! für den guten, sachlichen Artikel, und hoffen wir, dass eine Einigung zum Wohle aller Bürger gefunden wird. Bis zu diesem Ziel ist aber sicherlich noch einige Aufklärungsarbeit zu mehr Rechtssicherheit zu bewältigen! Ich kann hier Stefan Hermans nur beipflichten.
Quelle: Wir im Nassauer Land


13.04.2010 - Winden
“Wir sind nicht die dummen Melkkühe”
Mit selbst gemalten Plakaten machten viele Windener Bürger gestern Abend im Pfarrrheim ihrem ärger über die Straßenausbau-Beitragssatzung Luft. Die vom Gemeinderat Winden beschlossene Erhebung wiederkehrender Beiträge für den Straßenausbau stößt im Ort auf breiten Widerstand. 180 Bürger haben einen Einwohnerantrag unterzeichnet, in dem sie den Gemeinderat auffordern, dass als ungerecht und unsozial empfundene Beitragssystem zurückzunehmen. Am gestrigen Montagabend wurde die Unterschriftenliste von Eugen Schwaderlapp, früher selbst Ortsbürgermeister und Beigeordneter des Dorfes, dem Gemeinderat und dem ebenfalls anwesenden Verbandsbürgermeister Udo Rau überreicht. Rund 80 Bürger waren ins Pfarrheim gekommen, um ihre Solidarität zu bekunden.

Eugen Schwaderlapp mit einem eher humorvoll gemeinten Plakat.

“Wir alle und besonders die Wochenendler sind nicht die dummen Melkkühe der Ortsgemeinde”, rief Eugen Schwaderlapp dem Gemeinderat zu. Deshalb die Forderung: “Weg mit der Ausbausatzung, den Ausbau der Triftstraße neu überdenken, weg mit der Widmung der Ortsstraßen — sie stimmt so nicht!” Die Bürger, so Schwaderlapp hofften, dass das Dorf nicht weiter in zwei Lager zerrissen wird, da der Dorffriede dadurch in erheblichem Maße gestört werde. Noch nie in der Geschichte Windens hätten sich so viele Einwohner gegen etwas gewandt, sagte Schwaderlapp weiter. Die gesammelten Unterschriften stammten durchweg von “ehrbaren, gestandenen Bürgern, die wissen, was sie wollen.” Hier seien keine “ewig Gestrigen” oder “notorische Nörgler” tätig, sondern “mitdenkende, mündige Bürger, die heute Flagge zeigen”. Das Sammeln der Unterschriften sei begleitet gewesen von Aufklärungs- und Informationsarbeit, die der Gemeinderat versäumt und gescheut habe, meinte Schwaderlapp. Der Rat habe eine Satzung beschlossen, die ohne ausreichende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger erfolgt sei. 180 Einwohner empfänden diese als ungerecht, unsozial und in hohem Maße mit Mängeln behaftet. Sie sei aus ihrer Sicht unakzeptabel, da sie gegen verschiedene Prinzipien verstoße”, meinte der Sprecher. Verbandsbürgermeister Udo Rau räumte ein, dass für ihn selbst ein Einwohnerantrag etwas völlig Neues sei in seiner 25-jährigen Zeit im öffentlichen Dienst. Die Unterschriften würden nun mit den Meldelisten verglichen und auf ihre Zulässigkeit geprüft, doch gehe er davon aus, dass das vom Gesetzgeber geforderte 5-Prozent-Quorum erfüllt sei. Der Gemeinderat werde sodann über die Zulässigkeit entscheiden und über den Inhalt diskutieren. Rau mahnte zur Sachlichkeit in der weiteren Auseinandersetzung, zumal der Gemeinderat nach seinem Eindruck die Interessen der Bürger bisher ausgezeichnet vertreten habe. Der Verbandsbürgermeister stellte aber auch klar, dass es keinen Bürgerentscheid über Abgabenangelegenheiten geben könne. Das bedeutet, dass die Bürger keine Entscheidung herbeiführen können, die einen Gemeinderatsbeschluss ersetzt. Mit ihrem Einwohnerantrag könnten die unterzeichnenden Bürger lediglich bewirken, dass sich der Rat mit dem Thema erneut befasst. Dass dies geschehen wird, versicherte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid. Voraussichtlich am 3. oder 10. Mai stehe der Einwohnerantrag auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Bis dahin würden alle Beitragsbescheide ausgesetzt. Linscheid sagte aber auch, dass das Ergebnis der neuerlichen Beratung im Gemeinderat völlig offen sei.



Verbandsbürgermeister Udo Rau (stehend) mahnte zur Sachlichkeit. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid (2. v. li.) versprach eine erneute Behandlung des Themas wiederkehrende Beiträge im Gemeinderat.
Quelle: Wir im Nassauer Land


13.04.2010 - Winden
Einwohnerantrag gemäß § 17 GemO
Einwohner von Winden 56379 Winden 06. April 2010
An die Ortsgemeinde Winden
z. H. Ortsbürgermeister Linscheid
und an die
VG-Verwaltung
Rathaus
56377 Nassau
Einwohnerantrag gemäß § 17 GemO
Die als Anlage beigehefteten Einwohner und Bürger von Winden beantragen, dass der Ortsgemeinderat über die folgenden Angelegenheiten erneut eingehend berät und entscheidet:

1.) Die Aufhebung der Satzung zur Erhebung von wiederkehrenden Beiträgen für den Ausbau von Verkehrsanlagen (Ausbaubeitragssatzung wiederkehrende Beiträge) der Ortsgemeinde Winden vom 26.112009 veröffentlicht im Mitteilungsblatt „Nassauer Land“ Nr. 50/2009.

2.) Damit verbunden den Ausbau der „Triftstraße“ erneut zu beraten und in anderer Form und Reihenfolge die Erschließung und den Ausbau vorzunehmen.

3.) Den Gemeinderatsbeschluss über die Widmung von öffentlichen Verkehrsanlagen (Ortsstraßen) als Gemeindestraßen nach § 36 LStrG vom 3. März 2010, veröffentlicht im Mitteilungsblatt „Nassauer Land“ Nr. 10/2010, aufzuheben.

Die folgenden drei Personen sind berechtigt den Einwohnerantrag zu vertreten und sind vor der entsprechenden Ratssitzung zu hören:
1.) Frau
Hiltrud Rommersbach
Neuer Weg 14
56379 Winden

2.) Frau
Ursula Sawatzki
Am Forst 28
56379 Winden

3. Herr
Eugen Schwaderlapp
Auf dem Acker 7
56379 Winden

Wir schlagen vor, dass vor der entsprechenden Ratssitzung ein „Beratungsnachmittag“ oder „-abend“ stattfindet, bei dem alle Planungen, Satzungen, Bebauungspläne und Abrechnungen von der Verwaltung offen gelegt werden und daraufhin weitere Begründungen vor der entsprechenden Ratssitzung vorgebracht werden dürfen. Begründungen

Zu 1.) Die Satzung verstößt nach Meinung der unterzeichnenden Einwohner gegen das Gleichbehandlungsprinzip und das Solidaritätsprinzip und ist damit ungerecht und unsozial. Auch wurden die Bürger vor Beschluss der Satzung nicht ausreichend über die Tragweite der Satzung informiert (auswärtige Beitragszahler überhaupt nicht) und konnten somit im Vorfeld auch keine Anregungen und Bedenken formulieren und vorbringen. Erst am 08. März 2010 wurden die Bürger über die neue Satzung informiert. Seit dieser Zeit ist der „Dorffriede“ erheblich gestört und es entstanden zwei Lager, „Zahler“ und „Geschonte“. Die Einwohner fühlen sich, was den Straßenausbau betrifft, entmündigt, frustriert und haben das Gefühl „wir sollen nur noch zahlen“. Nach der alten Satzung waren hier viel leichter Abstufungen zwischen Gemeinde- und Anliegeranteil möglich. Oder es wurden – teils nach Widersprüchen – Ausbaukosten heraus gerechnet. Die Grundeigentümer der „Hauptstraße“ (größte Anliegergruppe) steht wesentlich ungünstiger da.
§ 5 der Satzung – Gemeindeanteil – ist willkürlich festgesetzt und entspricht nicht der tatsächlichen Nutzung der Ortsstraßen. Einzelne Straßen sind fast reine Anlieger- straßen, während andere Straßen einen hohen Anteil an „Fremdverkehr“ aufweisen. Es wäre ein Gebot der Stunde, kleinere Ortsgemeinden im ländlichen Raum mit alternder Bevölkerung und stagnierenden Einwohnerzahlen einigermaßen attraktiv zu erhalten. Dies geschieht nur durch eine sparsame und auf das notwendige aus- gerichtete Planung von Verkehrsmaßnahmen. Diese Pflicht und Weitsicht wird in Winden, wie die großzügige Widmung und Ausbauplanung von Ortsstraßen zeigt, nicht wahrgenommen oder erkannt. Dies aber wäre der Weg zu geringeren wieder- kehrenden Beiträgen für alle Grundstückseigentümer und eine zukunftsfähige Gemeindepolitik. Man muss sich auch fragen, woher die Gemeinde das viele Geld für ihren Gemeinde- anteil an den geplanten Maßnahmen hat. Wenn das Geld dann da ist, wäre es da nicht sinnvoller zunächst einmal die vielen Frostschäden nach diesem strengen Winter zu beheben? Auch ist unklar, inwieweit Straßen und Wege in den Wochenendgebieten (Sonder- gebiete)Verkehrsanlagen im Ortsbering gleichzustellen sind.
§ 6 der Satzung – Beitragsmaßstab – geht davon aus, dass für jedes Grundstück zwei Vollgeschosse und damit einheitlich 30 v. H. als Zuschlag erhoben wird. Das ist ungerecht, da die Bebauungspläne an verschiedenen Stellen nur ein Vollgeschoss zulassen.
§ 11 der Satzung – übergangsregelung – folgt nicht den Prinzipien einer Solidar- gemeinschaft und damit einer gleichmäßigen Beitragsbelastung aller Grundeigentümer. Die beitragszahlenden Grundeigentümer werden dadurch erheblich höher belastet als die über 50 „geschonten“ Grundeigentümer. Das sollte in einem Dorf wie Winden unakzeptabel und nach dem Solidaritätsprinzip unzulässig sein. Zudem ist die wirtschaftliche Situation zahlender Eigentümer älterer Häuser im Ortskern oder an der Hauptstraße vielfach angespannter als in den so genannten Neubaugebieten. Jeder Häuslebauer im Neubaugebiet hat in seinem Finanzierungsplan die Erschließungs- kosten eingerechnet und weiß was auf ihn zukommt. Wir vermissen in der Satzung eine Härteklausel. Die Mustersatzung des Gem. und Städtebundes sieht so etwas vor. Auch andere Gemeinden die mit so einer Satzung arbeiten, haben so eine Härteklausel. Die Kath. Kirchengemeinde aber z. B. wird mit ihrem großen Grundstück (grüne Lunge von Winden) im Ortskern mittelfristig in den Ruin getrieben. Umgekehrt sammelt man bei Besichtigungen von Kommissionen mit genau diesem Grundstück wertvolle Pluspunkte und erfreut sich an der, für die Ortsgemeinde kostenlosen, gepflegten Parkanlage mit Garten. Es ist an dieser Stelle unverständlich, wie Mitglieder des Verwaltungsrates von St. Willibrord Winden, für diese Satzung stimmen konnten. Auch ist es unverständlich, warum „Wochenendler“, die vielleicht einmal im Jahr kommen, nicht mit niedrigeren Beiträgen belastet werden können. Es findet eine eklatante Ungleichbehandlung statt.

Zu 2.) Die Satzung verletzt rechtswidrig das Gleichbehandlungsprinzip und beseitigt rigoros eine jahrzehntelang geübte Praxis in Winden. Dies wird besonders im Bereich der Baugebiete längs der Triftstraße deutlich. Die Entwicklung der Bebauung im Bereich der Triftstraße ist in drei Abschnitten erfolgt. Erster Abschnitt: Unteres Teilstück von der „Hauptstraße“ bis „Am alten Wasserhaus“ Der Ausbau und die Sanierung dieses Teilstücks der Triftstraße wurde in den 60er Jahren weitgehend von den Anliegern der Straßen „Neuer Weg“ und „Am alten Wasserhaus“ getragen. Damals noch 60 % Anliegerkosten. Er beinhaltete auch den Abriss verschiedener Häuser in Eigenleistung. Zweiter Abschnitt: Mittleres Teilstück von „Am alten Wasserhaus“ bis zu den Straßen- einmündungen „Auf dem Acker“ und „Im Löh“. Diese bis dahin freien Flächen im Außenbereich wurden nach dem Bebauungsplan „Acker I / Im Löh“ Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre erschlossen und ausgebaut. Der Abschnitt der Triftstraße wurde mit Erschließungsbeiträgen von 90 % nach dem BBauG durch die Anlieger – teilweise nach Widerspruch – bezahlt. Der weitere obere Teil der „Triftstraße“ war und blieb Wirtschaftsweg. In diesem Teilstück sind die Bordsteine und Gehwege in einem guten Zustand und bedürfen nach unserer Einschätzung keiner Erneuerung. Hier wurden von Seiten der Ortsgemeinde auch noch nie Reparaturmaßnahmen vorgenommen. Die Stützmauer gegenüber dem alten Wasserhaus ist seit Jahrzehnten schief. Will sich hier die Orts- gemeinde aus ihrer Verantwortung stehlen? Dritter Abschnitt: Oberes Teilstück von der Einmündung der Straßen „Im Löh“ und „Auf dem Acker“ bis zur Einmündung des Wochenendgebietsweges „Am Lohberg“. Dieses Stück ist Teil des Bebauungsplanes „Vor dem Wald“ (Neubaugebiet). 1998 wurden diese Grundstücke, die bisher im Außenbereich lagen, durch eine Baustraße erschlossen und bebaut. Nach dem Gleichbehandlungsprinzip und der jahrzehntelang geübten Praxis hätten diese Anlieger nun zu den Erschließungsbeiträgen für die obere „Triftstraße“ nach dem BBauG herangezogen werden müssen. Dieser obere Teil der „Triftstraße“ war noch nie voll ausgebaut und ist derzeit mit durch Baufahrzeuge beschädigt und in einem schlechten Zustand. Nach jedem stärkeren Regen werden Sand, Steine und Geröll auf die darunter liegenden Straßenflächen geschwemmt und müssen entfernt werden. Der Ortsgemeinderat blieb aber seit 1998 im Hinblick auf Erschließungsbeiträge, außer einer Abschlagszahlung für Wasser/Kanal und Baustraße, untätig. Schließlich beschloss nun der Ortsgemeinderat die o. g. Satzung, so dass jetzt ein Großteil der Grundbesitzer von Winden, nach langer Untätigkeit der Gemeinde, den oberen Teil des „Ausbaues“ der „Triftstraße“ tragen soll. Es ist auch unklar, ob die „Triftstraße“ jetzt oder später (wenn sich die Gemüter beruhigt haben) als „Ortsstraße“ bis zur K 4 weitergeführt werden soll. Natürlich bleibt so das Baugebiet „Vor dem Wald“ von Erschließungs- beiträgen für das obere Teilstück der „Triftstraße“ verschont, obwohl es ohne dieses Teilstück gar nicht zu erreichen wäre. Nein, das Baugebiet „Vor dem Wald wird sogar von wiederkehrenden Beiträgen nach der Satzung für zunächst unbestimmte Zeit frei- gestellt. Das widerspricht jedem Rechtsgefühl und verstößt ganz konkret gegen das Gleichbehandlungsprinzip. Erschwerend kommt noch hinzu, dass der Ortsgemeinderat in einem vergleichbaren Fall, beim Ausbau des „Götzentaler Weges“ die dortigen Anlieger für einen Wirtschaftsweg in ähnlichem Zustand (vor dem Ausbau) und gleicher Sachlage mit 90 % Erschließungsbeiträgen nach BBauG herangezogen hat. Dieser Vorgang liegt etwa zwei Jahre zurück. Bisher wurden in der Ortsgemeinde Winden die „Planstraßen“ eines Bebauungsplanes immer zu einer Abrechnungseinheit zusammengezogen und mit 90 % Erschließungs- beiträgen belegt. Warum wird ausgerechnet im Neubaugebiet „Vor dem Wald“ nicht so verfahren? Liegt es vielleicht daran, dass der Ortsbürgermeister hier zwei Bauplätze (auf einem wohnt er) besitzt und auch im geschonten Baugebiet „In der Heck“ ein bebautes Grundstück besitzt. Er hat somit einen erheblichen unmittelbaren Vermögens- vorteil. Er hätte deshalb, nach Einschätzung der Unterzeichner, nach § 22 GemO wegen eines individuellen Sonderinteresses an der Willensbildung und dem Beschluss der Satzung nicht mitwirken dürfen .Es ist deshalb dringend von den vorgesetzten Behörden zu prüfen, ob Ausschließungsgründe vorlagen. Wir fordern daher den Ortsgemeinderat auf, die Satzung aufzuheben. Es wäre der sauberste Weg für einen Neubeginn. Wir beantragen, im oberen Teil der „Triftstraße“ genau so zu verfahren wie im unteren und mittleren Abschnitt der Straße. Diese Maßnahme sollte als erstes durchgeführt werden, da hier die „Triftstraße“ im schlechtesten Zustand ist. Erst nach einer „Ruhefrist“ von ca. 5 – 10 Jahren sollte erneut über eine o. g. Satzung nachgedacht werden, die alle Grundbesitzer, in allerdings gerechterer Weise, einschließt und die von Anfang an den Bürger mitbeteiligt an der Willensbildung. Die ganze Sache muss klarer, transparenter und rechtssicherer werden. Nur so kann das Vertrauen wieder hergestellt werden. In diesem Zusammenhang erscheint uns auch der Hinweis wichtig, dass die Kosten- berechnungen auf der geschilderten Grundlage nicht mehr zutreffen und hinfällig sind. Auch muss dem Beitragszahler klar gesagt werden, dass das Steuerungs- instrument für die Höhe des wiederkehrenden Beitrages immer die getätigte Investition ist Die angepeilten 37 Cent pro Quadratmeter im ersten Jahr dürften eine Art „Lock- angebot“ sein, denn in den Jahren des Straßenausbaus werden die Beiträge höher sein, da sie an die Investitionen gekoppelt sind.

Zu 3.) In TOP 4 der Ortsgemeinderatssitzung vom 18. 02. 2010 werden nach § 36 LStrG Straßen dem öffentlichen Verkehr gewidmet, die noch gar keine Straßen nach dem Gesetz sind. Besonders der obere Teil der „Triftstraße“ ist immer noch Wirtschafts- weg. Die Widmung der Straße „Am Forst“ ist sehr problematisch und die Anlieger haben vielfach Widerspruch eingelegt. Es ist zweifelhaft und unklar ob zur Straße „Am Lohberg“ alle Straßenteile in diesem Wochenendgebiet dazugehören, einschl. der „Verlängerung der Triftstraße“. Ist in Zukunft die Triftstraße von der Einmündung an der Hauptstraße bis zur Einmündung in die K 4 (hinter dem neuen Hochbehälter) eine Ortsstraße? Steht das Ortsschild oben an der „Triftstraße“ gegenüber dem neuen Hochbehälter an der richtigen Stelle? Beginnt dort tatsächlich die geschlossene Ortslage? Wir wissen auch nicht, ob die Kreisverwaltung bzw. zuständige Straßenbaubehörde den „neuen“ Straßen zugestimmt hat, die in die K 4 und K 5 eingeführt werden. In diesem Zusammenhang wäre eine rechtssichere Auskunft über die Zuwege zu den beiden Wochenendgebieten wichtig. Welches sind die offiziellen Zuwege? Handelt es sich bei diesen Zuwegen um Ortsstraßen? Wird z. B. so der Weg vom Spielplatz zum Sportplatz und weiter zum Wochenend- gebiet „Am Forst“ zu einer Gemeindestraße? Wird der „Götzentaler Weg“ einer Tages auch einfach (wie die Triftstraße) am Wald entlang verlängert und zählt dann als Ortsstraße? Wir behalten uns ausdrücklich vor Erkenntnisse und Begründungen die sich aus der Einsichtnahme in Akten und durch Fachgespräche ergeben, noch vor der entsprechenden Ratssitzung nachreichen zu dürfen. Für die Bürger wäre es gut vorab zu erfahren, ob und wann mit Beitragsbescheiden zu rechen ist.

Die Sprecherinnen und der Sprecher des Einwohnerantrages:
Hiltrud Rommersbach Eugen Schwaderlapp Ursula Sawatzki
Als Anlage die Unterschriften der Einwohner von Winden.
Quelle: Eugen Schwaderlapp


13.04.2010 - Winden
Meinungen, Ansichten und Begründungen zum Widerspruchsverfahren „Ausbaubeitragssatzung“ der Ortsgemeinde Winden
- Die Ausbaubeitragssatzung wiederkehrende Beiträge der Ortsgemeinde Winden verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.
- Die Grundstückseigentümer wurden vor Erlass der Satzung nicht ausreichend beteiligt.
- Die Dorfgemeinschaft zerfällt in verschiedene Lager (z.B. „Zahler“ und „Nichtzahler“. Der Dorffrieden ist erheblich gestört.
- Wir sollen für die Triftstraße bezahlen, wurden aber vorher in die Planung nicht einbezogen.
- Es ist unklar und strittig wo die Triftstraße ausgebaute Straße ist und wo der Wirtschaftsweg beginnt.
- Das Straßenausbaukonzept der Gemeinde Winden wurde noch nie mit den Bürgern besprochen und es ist unklar welche Straße als nächste erneuert wird.
- Ich vermisse die im Gemeinderat einmal besprochene Klarstellungssatzung.
- Der Gemeindeanteil von 33% und der Zuschlag für die Vollgeschosse wurde willkürlich festgesetzt und bedarf der Erklärung und Erläuterung.
- Alles wird teurer. Durch die wiederkehrenden Beiträge fühle ich mich als Bürger auf dem Weg der Entmündigung. Ich soll nur noch zahlen.
- Die geschonten Grundstückseigentümer (ca. 50) haben erhebliche Vermögensvorteile obwohl sie die Triftstraße genauso nutzen wie wir.
- Es findet mit dieser Satzung eine Entwertung der Grundstücke und der darauf befindlichen (Miet) Wohnungen statt.
- Ich soll für die Triftstraße bezahlen, damit die nicht zahlenden Anlieger „Vor dem Wald“ in ihre Straße einfahren können. Diese werden in diesem Fall viel zu stark bevorzugt und der Ortsbürgermeister der dort wohnt darf munter mitbestimmen.
- Durch wiederkehrende Beiträge wird der „Lebensraum Dorf“ immer unattraktiver, da „Stadtmentalität“ eintritt, d. h. Eigeninitiativen und Eigenleistungen ade, der Bürger zahlt ja.
- Ich wurde in dieser Angelegenheit nicht ausreichend informiert und weiß z. B. nicht wie lange die 0,37 Euro gelten. Es kommt später bestimmt zu Erhöhungen da die Gemeinde nicht so viel Geld haben kann, bzw. noch nie hatte.
- Der Anteil der „Nichtzahler“ ist viel zu hoch und sprengt die Solidargemeinschaft.
- Wer kontrolliert, dass meine Beitragszahlungen nicht für andere Zwecke ausgegeben werden.
- Wenn wir vor der Kommunalwahl gewusst hätten, was der neue Gemeinderat und der Bürgermeister da, ohne jede Vorinformation und Beteiligung der Bürger beschließen, hätten wir sie nicht gewählt.
- Der Bescheid, die Satzung , der Ausbau der Triftstraße und die Widmung der Ortsstraßen enthält viele Ungereimtheiten und ist an vielen Stellen höchst ungerecht.
- Ich darf dann in Zukunft nur noch zahlen und Bürgermeister und Gemeinderat beschließen, wo, wann und wie Straßen ausgebaut werden; denn bei der Triftstraße wurde ich auch nicht gefragt und beteiligt.
- Die Satzung, auf der dieser Beitragsbescheid beruht, ist ohne ausreichende Beteiligung der Bürger verabschiedet worden und enthält viele Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten.
- Bisher kam ich als „Wochenendler“ gerne nach Winden; dass ich jetzt aber genauso viel bezahlen soll wie ein „Dauerbewohner“ finde ich ungerecht und es sollte für die „Wochenendler“ Sonderbeiträge geben, oder man sollte sie als Sondergebiete (was sie nach dem Gesetz ja auch sind) abkoppeln.
- Viele Wochenendgrundstücke sind relativ groß (Erholungsfunktion) und haben nur ein Vollgeschoss. Deshalb verstößt die Satzung gegen das Gleichbehandlungsprinzip.
- Als Grundeigentümer der Hauptstraße (wir sind die größte Gruppe) werden wir nach der neuen Satzung wesentlich schlechter gestellt als nach der alten Satzung.
- Welche Straßen gehören nun zum Ortsbering und welche nicht. Das ist mir völlig unklar.
- Was ist die offizielle Zufahrt zu den Wochenendgebieten, sind das Dorfstraßen oder Wirtschaftswege?
- Sind die Wochenendgebiete jetzt eingemeindet, oder was?
- Wenn man in einer Sache Vorreiter sein will, muss man die Bürger mitbestimmen und sie mitgestalten lassen. Das ist hier nicht geschehen und wurde von der Verwaltung und den beteiligten Gremien mangelhaft vorbereitet.
- Eine Anzahl von Bürgern hat im „mittleren Bereich der Triftstraße“ 90% Erschließungskosten bezahlt (1978). Die Anlieger „Vor dem Wald“ sollen nichts für die Triftstraße bezahlen. Das ist in hohem Maße ungerecht, denn während und durch ihre Bautätigkeit wurde die Triftstraße so stark mit schweren Fahrzeugen belastet und besonders im unteren und oberen Bereich beschädigt.
-Bisher wurden die Anlieger in den Bebauungsplänen immer auch für die Planstraßen in diesen Plänen voll zahlungspflichtig. Warum ist das im Bebauungsplan „Vor dem Wald“ nicht so? Nur weil dort der Bürgermeister wohnt?
-Als ältere Einwohnerin der Hauptstraße zahle ich bis an mein Lebensende ohne, dass jemals die Hauptstraße erneuert wird. Ist das gerecht und sozial?
-Weitere Meinungen im Internet unter www.wir-im-nassauer-land.de und www.winden-live.de.
Quelle: Eugen Schwaderlapp


13.04.2010 - Presse
Beitragsfrage spaltet Winden
Rund 180 Bürger unterstützen Einwohnerantrag zum Straßenausbau.
Rund 180 Bürger wollen sich nicht damit abfinden, dass die Ortsgemeinde Winden wiederkehrende Beiträge für den Ausbau der Ortsstraßen erhebt. Eine entsprechende Zahl von Unterschriften legten gestern Abend zu Beginn der Ortsgemeinderatssitzung eine Gruppe von Bürgern Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid vor. Die Unterzeichner stellen gemäß Paragraf 17 der Gemeindeordnung einen Einwohnerantrag und wollen, dass der Rat sich erneut mit dem Thema befasst. Konkret beantragen sie die Aufhebung der Satzung, änderungen beim Ausbau der Triftstraße sowie die Aufhebung eines Ratsbeschlusses zur Widmung von Ortsstraßen.
Wichtigster Kritikpunkt ist laut Eugen Schwaderlapp, ehemals Ortsbürgermeister, später Erster Beigeordneter und heute einer der Wortführer des Protestes, dass die Satzung gegen die Prinzipien der Gleichbehandlung und der Solidarität verstoße. "Man schont mehr als 50 Grundstückseigentümer", so Schwaderlapp. "Das ist in einem Ort von der Größenordnung Windens ungesund." Zugleich entzünde sich ein Großteil des Unmuts am geplanten Ausbau der Triftstraße für rund 720 000 Euro. Während die Anlieger der älteren Abschnitte belastet worden seien, würden die Eigentümer im Neubaugebiet verschont. "Das Dorf wird im Moment gespalten", so Schwaderlapp.
(crz)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


12.04.2010 - Winden
10. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Stefan Hermans 12.04.2010
Hier wurde von unserem gewählten Gemeinderat aber ein Fass aufgemacht. So viel Zündstoff und Diskussionsbedarf hat man selten erlebt. Da werden selbst in der Familie Fronten aufgemacht. Dass der Gemeindrat diesen durchaus legitimen Entschluss gefasst hat, finde ich gut. Als Solidargemeinschaft sollten alle Bürger für die anstehenden Investitionen des Straßennetzes gemeinsam mit überschaubaren Beiträgen ihren Teil tragen. So ist für alle, für Gemeinde und Bürger, die Finanzierung kalkulierbar. Der Umlegungsschlüssel, wer denn wie viel zu zahlen hat, sollte aber bitte doch noch einmal überdacht werden. Was mich beunruhigt, ist der Unmut, der sich breit macht. Aus Freunden und Nachbarn werden Widersacher. Es geht schließlich ums Allerheiligste: “das liebe Geld“. Ursache für die vielen ablehnenden Stimmen sind zum großen Teil falsche Informationen. Mangelnde oder gezielte Falschinformation ist immer der Boden für Unruhen und Protest. Man ist nun mal lieber gegen etwas Neues, wenn man es nicht ganz versteht. Erst recht, wenn es ums eigene Geld geht.

Einige Gegenargumente:
…der hat doch ein Grundstück in der Triftstr., ist doch klar, dass der dafür stimmt. Kann ich nicht nachvollziehen, da in 10 oder 20 Jahren vielleicht gerade die Straße dran ist, in der der damalige Gegner wohnt. Man sollte nicht nur an jetzt und heute und an sich denken.
… warum soll ich für die Kreisstr. bezahlen. Im alten System werde ich auch nicht zur Kasse gebeten. Stimmt auch nicht ganz, da der Bürgersteig durchaus vom Anlieger zu zahlen ist. Sicher könnte der Umlegungsschlüssel diskutiert werden. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Wenn der Gemeinderat aus dieser Sache einigermaßen heil herauskommen will, dann müssen noch einige Argumentationsgespräche geführt werden. Geht auf die Bürger zu. Eine Infoveranstaltung ist bei weitem nicht genug. Ich fand übrigens die Informationsveranstaltung im Bürgerhaus gut. Sie war professionell gestaltet und sehr informativ. Aber eben nur ein Anfang. Habe aber auch festgestellt, dass es einige unbelehrbare Bürger gibt. Diese gibt es immer. Es gilt, den Unbelehrbaren die Argumente zu nehmen und die Einsichtigen zu überzeugen. Ob die geplante Demo heute vor der Gemeinderatsversammlung erfolgreich ist, bleibt abzuwarten. Denke, da bleibt kein Platz für sachliche Argumente. Zur geplanten Sanierung der Triftstraße kann ich nur sagen: Bitte keine Inseln mit Ahornbäumen (siehe Auf dem Acker), Kreisel mit oder ohne Bepflanzung oder Natursteinpflaster. Es sollte sich für die günstigste und für alle akzeptierbare Lösung entschieden werden. Die 750.000,- Euro kann man sicher noch nach unten korrigieren.
Quelle: Wir im Nassauer Land


09.04.2010 - Winden
9. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Sybille Adamsen 08.04.2010
Wenn diese Art der Umlage um sich greift, wird es für die nächste Generation ein Fluch werden, ein ererbtes Grundstück zu erhalten. Heute, im Zeitalter der befristeten Jobs, wird es sich keiner leisten können, für ein nicht bebautes Grundstück jährlich eine größere Summe aufzubringen. Statt hier einen Schnellschuss zu starten, muss auch dieser Gedanke konsequent zu Ende gedacht werden. Was ist denn, wenn solch ein Erbe einfach nicht zahlen kann? Dann werden die Kosten doch auf die anderen, zahlungskräftigen Bürger umgelegt oder es wird auf das Grundstück eine Schuld eingetragen. Auf diese Art kann eine Gemeinde auch zu Land kommen, welches sie wieder veräußern kann. Man weiß schon, was man tut - der Eindruck drängt sich auf. Die Satzungsänderung soll mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchgezogen werden. Bestimmte Bereiche sollen außen vor bleiben - eine Logik, die sich mir nicht erschließt und die zutiefst ungerecht ist. Eine Veräußerung des Grundstücks war schon jetzt fast nicht durchzuführen - wer kauft denn schon in Winden - und wird nun zur Gänze unmöglich gemacht, es sein denn, man möchte sein Anwesen verschenken.
Quelle: Wir im Nassauer Land


08.04.2010 - Winden-live
Deine Meinung ist uns wichtig !! Deine Stimme zählt !!
Um die aktuelle Stimmung der Bevölkerung Windens genauer unter die virtuelle Lupe nehmen zu können und neutral zusammen zu fassen, habe ich hier ein paar kleine Umfragen erstellt an der auch Du teilnehmen kannst! Die Umfrage ist völlig anonym und dient nur zum Einfangen der derzeitigen Stimmung. Du findest die aktuellen Umfragen unter dem Menüpunkt: Soziales und dort unter dem Unterpunkt: Umfragen Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung aller Windener Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: Astrid Jaeger


08.04.2010 - Winden
2. Antwort auf “Ausbau der Windener Triftstraße ab 2011”
Clemens Schuh 08.04.2010
Ich möchte doch mal den Gemeinderat fragen, ob er mal errechnet hat, wie ein Ausbau für fast 750.000 Euro von den Bürgern und der Gemeinde finanziert werden soll? Bei einem 30-prozentigen Anteil der Gemeinde wären dies runde 240.000 Euro. Das heißt: In absehbarer Zeit wären seitens der Gemeinde keine erneuten Investitionen in unser Straßennetz möglich. Wenn man die Triftstraße neu ausbaut, so werden intakte Bordanlagen und Bürgersteige für große Summen durch Ausbau und Entsorgung anfallen ( ca: 2000 to * 30,oo € = mind. 60.000 € anfallen. Man berücksichtige auch die neue Abfallverordnung: Urteil vom OVG vom 12.11.2009). Dann müssten auch Borde Rinnen, Einläufe, Frostschutz, bit.Tragschicht und Deckschicht komplett durch neues Material ersetzt werden, Kosten geschätzt: min.350.000 €. Wenn man aber anstatt einem “Autobahnzubringer” eine völlig normale Dorfstraße haben will, wäre ein wesenlich kostengünstigerer Ausbau ohne weiteres möglich.

1. Möglichkeit:
Man lässt die alten Bord- Rinnen- und Bürgersteiganlagen und korrigiert eventuell abgesenkte Bordsteine und Einläufe. Man fräst die Asphaltdeckschicht ab, nutzt das anfallende Material zum Wanderwegebau (eignet sich bestens dafür) und bringt eine neue Deckschicht auf. Man sperrt die Straße für den Schwerlastverkehr (wofür haben wir eine neue K4 und K5), den Anliegerverkehr z.B.Heizöl kann man ausnehmen).
Hinweis:
Diese Arbeiten fallen eigentlich unter Unterhaltungsarbeiten und wären von der Gemeinde selbst zu tragen, aber darüber kann man ja beraten, ob mit einem kleinen Beitrag eine Finanzierung ermöglicht werden könnte.

2. Möglichkeit:
Der Ausbau des oberen Teiles der Trift ließe sich ohne weiteres im Hocheinbau bewerkstelligen. Man lässte die vorh. alten Aufbauten und baut eine neue Tragschicht und Deckschicht auf die vorhandenen Schwarzdecken einschl.neuer Bord- und Rinnenanlagen (Entwässerung für das Regenwasser).

3. Möglichkeit:
Der restliche Teil des Weges, der vor 50 Jahren im Rahmen des grünen Planes ausgebaut wurde, besteht nur aus einem leichten Schotterunterbau und einer Tragdeckschicht ca. 5 cm stark. Dieser Aufbau hat 50 Jahre überstanden, und wenn nicht schwerste Lastzüge z. B. beim Bau des Sportplatzes ständig diese Wanderwege überbelastet hätten, wäre sie heute in wesentlich besserem Zustand. Man könnte ohne weiteres die vorh. Wanderwege mit einer weiteren bit. Asphalttragdeckschicht zusätzlich aufbauen und die Bankette den neuen Höhen gemäß anpassen. Möglichkeiten für eine kostengünstigere Lösung gibt es viele. Man sollte sich nur mehr Gedanken machen und wie bei der eigenen Geldschatulle darüber nachdenken, was können wir machen ohne die Bürger übermäßig zu belasten. Wer kauft sich schon eine Luxuslimusine, wenn er nicht das nötige Kleingeld hat und sie auch nicht braucht? Man sollte sich nochmal ganz, ganz viele Gedanken machen und eventuell getroffene Beschlüsse auf Ihre Machbarkeit und Bezahlbarkeit für die Bürger überprüfen.
Quelle: Wir im Nassauer Land


07.04.2010 - Winden
Eine Antwort auf “Dorfcafé: Schon im Frühjahr soll’s losgehen”
David Schuh 07.04.2010
Vollkommen unsinniges Projekt. Sollen das Haus abreißen und von mir aus einen Parkplatz draus machen für den Laden. Denn das Parken auf der Straße, naja das kennen wir ja noch von Walter Nolls Zeiten. Da hat’s damals oft genug gekracht. Was soll ein Internetcafé bringen? Die meisten Leute, die Internet haben wollten, haben einen Anschluss, und außerdem kann man mit DSL 1000 nicht wirklich was reißen.
Quelle: Wir im Nassauer Land


07.04.2010 - Winden
Eine Antwort auf “Ausbau der Windener Triftstraße ab 2011”
David Schuh 07.04.2010
Ich frage mich immer, ob Winden ein Vorzeigedorf werden soll. 720.000 Euro für den Ausbau der Triftstraße ist doch ein Wahnsinn. Ich bin gespannt, wenn die Ausschreibung vorliegt. Da sind bestimmt wieder jede Menge Spleene drin, die kein Mensch braucht, aber ‘nen haufen Geld kosten.
Quelle: Wir im Nassauer Land


06.04.2010 - Mitteilungsblatt
VdK - Ortsverband Winden
In der Sitzung vom 26.03.2010, zu der am 11.03.2010 fristgemäß schriftlich eingeladen wurde, hat die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, dass der Ortsverband Winden dem Ortsverband Dausenau angegliedert wird.
Nunmehr ist die Bezeichnung:
Sozialverband VdK Ortsverband Dausenau / Winden
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (14) 07.04.2010


06.04.2010 - Mitteilungsblatt
VfR Winden 1916 e.V. 2. Jahreshauptversammlung 2010 am 25. April 2010
Alle Mitglieder des VfR Winden werden hiermit zur 2. Jahreshauptversammlung am 25. April 2010, um 18.00 Uhr, in das Vereinsheim - Bernhard-Tiwi-Hütte am Sportplatz in Winden eingeladen.

Einziger Tagesordnungspunkt: Neuwahl eines Kassierers
In der ersten Jahreshauptversammlung am 07. März 2010 stand kein Kandidat zur Verfügung. Es konnte somit von der Versammlung kein neuer Kassierer gewählt werden. Der Vorstand des VfR Winden hofft, wieder zahlreiche Mitglieder aller Abteilungen an dieser Versammlung begrüßen zu können.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (14) 07.04.2010


06.04.2010 - Mitteilungsblatt
Frauen- und Seniorengemeinschaft St.Willibrord Winden
Die Frauen- und Seniorengemeinschaft Winden wird eingeladen auf Mittwoch, den 14. April 2010 um 15.00 Uhr in das Pfarrheim Winden.Nach der gewohnten Kaffee- und Kuchenstunde steht der Nachmittag unter dem Thema „Kräuter“, wozu Frau Marianne Hilger als Referentin gewonnen werden konnte. Die Helferinnen laden herzlich ein.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (14) 07.04.2010


04.04.2010 - Winden
8. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Eugen Schwaderlapp 03.04.2010
Betrifft die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates von Winden, am 12. April 2010. Die bisherigen Widersprüche einzelner Bürger werden leider in nichtöffentlicher Sitzung behandelt (dies war mir leider so nicht bekannt). Sie sollten aber trotzdem zu dieser Sitzung kommen, denn wir wollen unmittelbar vor der Sitzung unseren Einwohnerantrag gemäß § 17 GemO abgeben und dem Ortsgemeinderat so weit als möglich erläutern. Und hier wäre viel Publikum erwünscht (gerne mit Transparenten und Spruchbändern), damit wir öffentlichkeitswirksam unsere Meinung vertreten können. Selbst auf die Gefahr hin, dass das Pfarrheim aus allen Nähten platzt.
Quelle: Wir im Nassauer Land


03.04.2010 - Winden-live
Frohe Ostern
Quelle: Astrid Jaeger


02.04.2010 - Winden
7. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Eugen Schwaderlapp 02.04.2010 An alle Windener Bürger, besonders die, die den Einwohnerantrag gemäß § 17 GemO unterschrieben haben! Nach Auskunft der VG-Verwaltung (Herr Minor) werden derzeit noch keine Beitragsbescheide zu den wiederkehrenden Ausbaubeiträgen für die Triftstraße verschickt. Man will erst die bisher eingegangenen Widersprüche von einzelnen Bürgern dem Gemeinderat zur Beratung vorlegen. Diese Gemeinderatssitzung soll am Montag, 12. April 2010, stattfinden. Uhrzeit und Sitzungsort sind mir noch nicht bekannt. Ich hoffe, dass möglichst viele interessierte Bürger an dieser Sitzung teilnehmen. Einmal, um dem Gemeinderat zu zeigen, dass dieses Thema den Dorffrieden stört, und zum anderen, um weitere Aufklärungen zu diesem Thema zu erfahren.
Quelle: Wir im Nassauer Land


01.04.2010 - Presse
Librötchen für Winden
Sensation im Rheinlahn Kreis.
Die Revolution der Backtradition. Das Brötchen für Linkshänder. Dorfladen in Winden bietet seinen Bürgern ab heute frische Brötchen für Linkshänder. Schon seit ewigen Zeiten wünscht sich die Minderheit der Linkshänder, frische Backwaren auch für Linkshänder. Linkshänder sind Personen, die bevorzugt die linke Hand benutzen, insbesondere bei nicht durch Erziehung geprägten Tätigkeiten mit nur einer Hand. Bedingt durch den erheblichen Arbeits und Backaufwand mussten die Linkshänder bislang auf schmackhafte Backwaren für Linkshänder verzichten. Winden ist nun die erste Gemeinde in Rheinland Pfalz die dieser Ungerechtigkeit ein Ende setzt. In Winden können Linkshänder sich ab heute über den Genuss der Librötchen (so ihr Name) freuen. Weitere Backwaren sollen in den nächsten Monaten folgen. Winden rechnet durch die Einführung des Librötchens mit einer zukünftigen Bevölkerungszunahme von Linkshändern. Winden, ein Dorf mit zukunftsweisenden Visionen.
(AJ)
Quelle: Presse


01.04.2010 - Presse
Auf den guten Schnitt kommt es an
In einem Kurs des Naturparks Nassau lernten die Teilnehmer in Winden, wie Obstbäume richtig zugeschnitten werden. Bei diesem "Obstbaumschnitt" handelt es sich um eine alte Kulturtechnik.
Kurs führte ein in die alte Kulturtechnik des Obstbaumschneidens Obstbäume und Obstwiesen sind prägende Landschaftselemente im Naturpark Nassau. Neben der Förderung von Neupflanzungen hochstämmiger Obstbäume führt der Naturpark mit interessierten Ortsgemeinden Schnittkurse durch.
Dem Erhalt der alten Kulturtechnik "Obstbaumschnitt" diente auch ein Kurs in Winden. Die Gemeinde besitzt noch schöne Streuobstbestände - vor allem im Ortsausgangsbereich in Richtung Nassau. In einem mit Folien und Dias veranschaulichten Vortrag zeigten Manfred und Ursula Braun vom Naturpark Nassau sowie Michael Kießling von der Kreisverwaltung die Bedeutung von Obstbäumen auf und informierten über geeignete Sorten sowie die richtige Pflanzung der Bäume.
Der Pflanzschnitt in Anlehnung an eine Pyramidenkrone, Erziehungsschnitt und der Instandhaltungsschnitt wurden besprochen und viele Fragen beantwortet. Im praktischen Teil des Kurses wurden zwei alte Apfelbäume mit einem Highcutter - einem speziellen Schneidwerkzeug - geschnitten.
Das Entfernen der Misteln, des Totholzes und der sich überlagernden äste waren der Schwerpunkt. Die Reihe jüngerer Obstbäume entlang des Fußweges erhielt einen Erziehungsschnitt und punktuell eine Pflege der Baumscheibe. Die Pyramidenkrone als Idealbild diente als Leitform. Geschicktes Improvisieren war dabei jedoch gefragt. Windens Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid dankte den Mitstreitern des Naturparks Nassau und der Kreisverwaltung für das Engagement.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


29.03.2010 - Mitteilungsblatt
VfR 1916 Winden e.V.
Kurs Progressive Muskelentspannung nach Jakobson für Männer und Frauen! Ab Donnerstag den 22.04.2010 startet oben bezeichneter Kurs des VfR Winden, Abteilung Gymnastik, unter der Leitung von Simone Specht. Der Kurs beginnt jeweils um 20.00 Uhr und findet insgesamt 10 Mal statt. Das Ziel der Progressiven Muskelentspannung ist ein besseres allgemeines Wohlbefinden, Ausgeglichenheit, Abbau von ängsten und Schlafproblemen, Minderung von Rücken-, Schulterund Kopfschmerzen, Förderung der Konzentration, Gedächtnis und Ausdauer. Mit Ausschnitten aus autogenem Training, Phantasiereisen, Yoga, Loheland Gymnastik (Loheland lebt durch die Bewegung selbst. Aus der “reinen Quelle der Bewegung” schöpfen). Der Kurs findet in der Bürgerhalle Winden statt. Ausrüstung: Sportliche Kleidung, dicke Socken, Kissen, Decke, Getränk. Kosten: für VfR-Mitglieder 20,00 €, für Nichtmitglieder 40,00 €. Anmeldungen werden ab sofort von Simone Specht, Telefon: 02604/ 1588 entgegengenommen. Achtung die Teilnehmerzahl ist begrenzt (die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10).
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (13) 31.03.2010


29.03.2010 - Mitteilungsblatt
Seniorengymnastik
Die Termine der Seniorengymnastik im April sind mittwochs am 07.04. und am 28.04. wie gewohnt um 10.00 Uhr im Pfarrheim. An Gymnastik Interessierte können gerne an einer “Probestunde” teilnehmen und sich gegebenenfalls zum nächsten Kurs anmelden.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (13) 31.03.2010


28.03.2010 - Winden
6. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Norbert Schneider 27.03.2010
Ganz klar, darüber muss noch mal geredet werden. Ich fühle mich über den Tisch gezogen! Herr Bürgermeister Linscheid war bei mir, hat mit mir gesprochen, von Gerechtigkeit gegenüber anderen geredet, na klar, wer will schon ungerecht sein, also, ich war mit einverstanden, habe mein o.k. gegeben, war auch nicht auf der Versammlung, warum auch, jetzt höre ich, was für ein Aufruhr im Dorfe ist, bin wach geworden, habe im Internet gestöbert, festgestellt, dass diese Veranlagung überwiegend noch gar nicht so üblich ist, also warum solche Eile, wer weiß es. Mir ist natürlich klar, dass es langfristig der richtige Weg ist, aber warum jetzt im Hau-ruck-Verfahren, wer will sich denn da eine goldene Nase holen oder eine drauf kriegen. Was mache ich: Ich bin jetzt erst mal dagegen, immer schön langsam, denken wir mal nach, machen wir eine anliegerfrei Straße, fahren hinten rum, reparieren die Fahrbahndecke etc.,etc., da muss uns doch was einfallen. Kosten sparen, oder alles schon verlernt oder nie gelernt! PS: Noch was zum Internet-Café: Gut gemeint, trotzdem zu teuer, fast jeder Jugendliche hat heute einen Computer zu Hause.
Quelle: Wir im Nassauer Land


23.03.2010 - Mitteilungsblatt
Donnerstag, 25. März 2010
Bürgerhaus - 20:00 Uhr: Obstbäume pflanzen und schneiden (Theorie)
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (12) 24.03.2010


23.03.2010 - Presse
Schwerpunktgemeinde ist Chance
Urkunde wird Winden am 8. April ausgehändigt - Förderung für Sanierung WINDEN. Vertreter der Ortsgemeinde Winden erhalten am 8. April in Mainz eine Urkunde, die den Ort offiziell als Schwerpunktgemeinde im Rahmen der Dorferneuerung anerkennt. "Die Schwerpunktanerkennung ist eine einzigartige Chance zur gezielten Stärkung der Innenentwicklung", sagt Innenminister Karl Peter Bruch. Alle Maßnahmen seien auf die Erhaltung und Erneuerung der Ortskerne ausgerichtet. Die Anerkennung eröffne die Möglichkeit, nicht nur punktuelle Einzelprojekte, sondern umfassende ganzheitlich angelegte Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Für Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid ist die Anerkennung eine Art Selbstverpflichtung. "Nur wer mitbestimmen und mitgestalten darf, identifiziert sich mit der geleisteten Arbeit und übernimmt Verantwortung", schreibt er in einer Pressemitteilung. Deshalb sei es wichtig, die Bürger auf breiter Basis zu beteiligen. Sie könnten gemeinsam mit Fachleuten und Gemeindevertretern die Zukunft des Ortes mitgestalten. Als Schwerpunktgemeinde könne Winden bestehende Konzepte fortschreiben und der aktuellen Entwicklung anpassen. Zu den Zielen des Prozesses gehören unter anderem die stärkere Beteiligung von Kinder und Jugendlichen sowie die Entwicklung des Ortskernes. Dabei habe die Anerkennung Vorteile für die Eigentümer von Häusern im Ortskern, da Sanierungen besser gefördert würden. (crz)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


21.03.2010 - Winden
5. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Eugen Schwaderlapp 16.03.2010
Die Satzung zur Erhebung von wiederkehrenden Beiträgen für den Ausbau von Verkehrsanlagen (Ausbaubeitragssatzung wiederkehrende Beiträge) der Ortsgemeinde Winden wirft viele Fragen, Ungereimtheiten und sogar Ungerechtigkeiten auf.
Ich möchte das am Beispiel der Triftstraße, die als erste nach dieser Satzung ausgebaut bzw. erneuert werden soll, aufzeigen.
Zur besseren Handhabung möchte ich die Straße in drei Abschnitte einteilen. Erster Abschnitt: Von der Hauptstraße (ehemalige Bushaltestelle) bis zum alten Wasserhaus. Dieser Straßenabschnitt wurde in den 60iger Jahren durch die Erschließung der Straßen “Neuer Weg” und “Am alten Wasserhaus” für Wasser-, Kanal- Strom- und Gasleitungen mehrfach aufgerissen und instandgesetzt. Auch wurden Häuser abgerissen um den derzeitigen Straßenverlauf mit Bürgersteigen zu erreichen. Die Kosten dieser Maßnahmen wurden von der Gemeinde und den Anliegern der Straßen “Neuer Weg” und “Am alten Wasserhaus” getragen. Einige dieser Maßnahmen (z.B. Häuserabrisse, Errichtung von Stützmauern) wurden in Eigenleistung durch die Bürger erbracht. Man kann diese Straße als dem alten Ortsbereich zugehörig ansehen. Doch oberhalb des alten Wasserhauses begann die freie Feldflur mit Wiesen, Feldern und Weihnachtsbaumkulturen.
Zweiter Abschnitt: Auf dieser freien Fläche im Außenbereich wurde nun der Bebauungsplan “Acker I” und “Im Löh” geplant.
Dieser zweite Abschnitt reicht also vom alten Wasserhaus bis zu den Straßen “Im Löh” und Acker I” (später kam die Verlängerung “Acker II” dazu). Den Bauherren von “Acker I” und “Im Löh” wurde klargemacht, dass sie nur über das neue Teilstück der “Mittleren Triftstraße” in ihre Straßen kämen, und somit für dieses Teilstück der “Triftstraße” 90% der Anliegerkosten zu tragen hätten. Die Bescheide ergingen und wurden bezahlt. Oberhalb der Straßen “Auf dem Acker” und “Im Löh” war und blieb Außenbereich.
Dritter Abschnitt: 1998 wurde nun ein weiterer Bebauungsplan “Vor dem Wald” erstellt. Er reicht von der Einmündung “Löh/Acker” bis zur Einmündung “Lohberg” (Beginn des Wochenendgebietes). Ich denke, den Bauherren dieses Bebauungsplanes und auch allen anderen Bürgern war klar, dass diese einzige Zuwegung zur Straße “Vor dem Wald”, also dieser Teil der “Oberen Triftstraße” bei einem anstehenden Ausbau von ihnen mit 90% bezahlt werden muss. Nach der neuen Satzung ist das aber nicht so. Alle Beitragszahler der neuen Satzung sollen dieses Teilstück mitbezahlen, obwohl in diesem Teil noch nie eine erstmalige Herstellung der Straße stattfand. Die Anlieger der Straße “Vor dem Wald” sind selbstverständlich ruhig, denn sie bekommen einen Großteil der erwarteten Kosten von der Allgemeinheit bezahlt und werden für sehr lange Zeit von allen Ausbaubeiträgen der anderen Ortsstraßen befreit obwohl sie diese nutzen und nur über sie in ihre Straße “Vor dem Wald” kommen. Es waren auch mit ihre Baufahrzeuge, die die unteren Teile der Triftstraße kaputtgefahren haben. Dies ist in höchstem Maße ungerecht. Und ich kann bis zur Klärung durch ein Verwaltungsgericht jedem Bürger, der einen entsprechenden Beitragsbescheid bekommt, nur raten, Widerspruch gegen diesen Bescheid einzulegen. Die Satzung enthält aber noch mehr Ungereimtheiten und sollte bis dahin vom Gemeinderat ausgesetzt oder zurückgezogen werden.
Quelle: Wir im Nassauer Land


21.03.2010 - Winden
4. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Iris Pauling 16.03.2010
Winden ist ein sehr schönes Dorf, in dem meine Familie und ich uns sehr wohlfühlen. Ich finde es toll, dass der Gemeinderat beschlossen hat, die teilweise sehr maroden Straßen zu sanieren, was auch gleichzeitig der Dorfverschönerung und damit allen Bürgern zugute kommt. Dafür bin ich bereit, einmal jährlich meinen Beitrag zu leisten. Da ich am Forst wohne, fände ich es gut, wenn dieser zuerst saniert werden würde, damit ich mich auch hier mehr dem Dorf zugehörig fühlen könnte.
Quelle: Wir im Nassauer Land


21.03.2010 - Winden
3. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Manfred Hilger 16.03.2010
Richtigstellung!
In der Bürgerversammlung habe ich nicht gesagt, dass die Straße Am Forst ausgeklammert werden müsste, weil deren Bewohner nur teilweise dort wohnten. Richtig ist - so habe ich es gesagt - einige Grundstückseigentümer nutzen ihre Häuser sehr selten im Jahr als Ferienhäuser, manche gar nicht mehr, so dass von diesen ein günstigerer Beitrag zu zahlen wäre.
Quelle: Wir im Nassauer Land


17.03.2010 - Mitteilungsblatt
Jagdgenossenschaft Winden
Montag, 22. März 2010, Bürgerhaus - 19:00 Uhr: Versammlung der Jagdgenossenschaft Winden
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (11) 17.03.2010


17.03.2010 - Mitteilungsblatt
Jahreshauptversammlung
Samstag, 20. März 2010, Drehpunkt - 19:30 Uhr: Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (11) 17.03.2010


16.03.2010 - Winden
2. Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Gerhard Fritsche
Die Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge in Winden ist zementiert. über die Einführung von wiederkehrenden Beiträgen für den Straßenausbau hat im Vorfeld weder eine Beteiligung der Bürger noch eine ausreichende Information stattgefunden. Dies hat die Bürgerversammlung auch völlig klar aufgezeigt. Die Aussage aus den Reihen des Podiums:
“Sonst hätte eine derartige Maßnahme nicht durchgeführt werden können” wirft die Frage auf, welches Verständnis von Demokratie die Beteiligten im Podium haben.
Wenn man mit Widerstand rechnet, gibt es zwei Möglichkeiten, die gewünschte Entscheidung herbeizuführen. Die erste ist die Möglichkeit, mit guten Argumenten für seine Sache zu werben und im Vorfeld den Großteil der Bürger zu überzeugen oder die zweite Möglichkeit ist, eine Maßnahme mit dem Rat voranzutreiben und dann erst die betroffenen Bürger, die die Maßnahme zahlen sollen, zu informieren.
Hier in Winden hat man sich offensichtlich für die zweite Möglichkeit entschieden.Eine Maßnahme mit einer solchen irreversiblen Tragweite, hätte m. E. eine bessere Vorab- Information der Bürger erfordert. Ob die Triftstraße eine Anwohnerstraße oder eine „Autobahn“ Richtung Westerwald werden soll, kann und sollte doch der Gemeinderat bitte mit seiner ihm gegebenen Klugheit entscheiden.
Der Rhein-Lahn-Kreis hat sein Möglichstes getan, um eine Anbindung an die überörtlichen Verbindungswege (K4) mitzufinanzieren.

Gerhard Fritsche
Winden
Quelle: Wir im Nassauer Land


13.03.2010 - Winden
Eine Antwort auf “Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener”
Bettina Krauß
Wir brauchen keine Deluxe-Straße in Winden, schon gar nicht mehrere!!! Winden ist kein reiches Dorf. Natürlich müssen Löcher in den Straßen repariert werden, aber keine 500 m für 800.000 €! Sonst wird es so enden, dass alle Bürger 5 Jahre für diese Straße bezahlen, und danach hat die Gemeinde vielleicht gar kein Geld mehr! Wer weiß das heute denn schon? Dann haben wir eine Superstraße, und der Rest wird notdürftig geflickt. Winden sollte sich profilieren durch Gastfreundschaft sowie kulturelle Angebote, aber nicht durch Superstraßen!!!
Quelle: Wir im Nassauer Land


10.03.2010 - Anzeigen RLZ
Wir trauern um
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


09.03.2010 - Winden
Wiederkehrende Beiträge empören viele Windener
Volles Haus bei der Bürgerversammlung in Winden: Rund 200 Einwohner informiertenund diskutierten über wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge.

Die Einführung des “wiederkehrenden Beitrags” für den Straßenausbau in Winden ist bei den Bürgern des Dorfes zum Teil heftig umstritten, der Informationsbedarf weiterhin hoch. Dies ist das Ergebnis einer Einwohnerversammlung am Montagabend, zu der rund 200 Bürgerinnen und Bürger ins Dorfgemeinschhaftshaus gekommen waren. Ein fachkundig besetztes Podium informierte über die vom Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossene Beitragssatzung; aus dem Publikum kamen Kritik, Fragen, aber auch Zustimmung. Der Mainzer Rechtsanwalt Gerd Thielmann referierte zunächst über die Grundlagen des wiederkehrenden Beitrags, der für die Bürger viele Vorteile, aber auch Nachteile habe. Wichtigster Vorteil: Das ganze Dorf schließt sich zu einer Solidargemeinschaft zusammen, um das — mehr oder weniger — gemeinsam genutzte Straßennetz zu sanieren. Die Beiträge für den einzelnen Hauseigentümer seien verhältnismäßig niedrig, dafür über einen langen Zeitraum zu zahlen, sagte Thielmann. Im Falle Windens beträgt der wiederkehrende Beitrag 37 Cent pro gewichtetem Quadratmeter Grundstücksfläche plus 30 Prozent Zuschlag für zwei Vollgeschossse. Anders der Einmalbeitrag: Er stelle viele Grundstückseigentümer vor Probleme, so Thielmann, weil alle paar Jahrzehnte hohe Summen — oft mehrere zehntausend Euro — zu zahlen seien, die manchen Eigentümer vor schwere finanzielle Probleme stelle. Für die Gemeinde bedeute dies: Auf viele eigentlich notwendige Straßenausbauten werde verzichtet — mit Rücksicht auf zahlungsunwillige Anwohner. Ein maroder Zustand des örtlichen Straßennetzes sei die Folge. Der wiederkehrende Beitrag hingegen mache ein langfristiges Straßenausbaukonzept möglich, das das Ortsbild verschönere und die Solidargemeinschaft der Bürger fördere, so der Rechtsanwalt aus Mainz. Thielmann machte aber auch deutlich, dass die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen vom Gesetzgeber vorgeschrieben seien. Das Beitragsaufkommen sei unter dem Strich nach beiden Erhebungsarten gleich. Etwa 35 Prozent der rheinland-pfälzischen Kommunen nutzten derzeit das System wiederkehrender Beiträge, das laut Thielmann nach wenigen Jahren zumeist völlig problemlos laufe. “Die Gemeinde will Sie nicht über den Tisch ziehen”, war er überzeugt.
Es gebe aber auch Nachteile, räumte der Experte ein. So sei der Systemwechsel, weil ungewohnt, mit heftigem Widerstand der Bürgerschaft verbunden. Auch Bürger sogenannter klassifizierter Straßen — in Winden ist es die Hauptstraße (K 4) — würden zum Beitrag herangezogen, obwohl sie nach dem Einmalbeitragssystem lediglich für Bürgersteige zu zahlen hätten. Auch bleibe die individuelle Erschließungssituation unberücksichtigt, sagte Thielmann. Oder wie es der ehemalige rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) — nach seinem Ausscheiden aus der Regierung — gesagt habe: Die Bewohner der Hafenstraße zahlen das Gleiche wie die in der Schloßallee.
Positive Erfahrungen mit dem System wiederkehrender Beiträge hat die Lahngemeinde Geilnau gemacht, wie deren Ortsbürgermeister Karl-Gerhard Wetzel (SPD) berichtete. 1994 eingeführt, laufe das Beitragssystem bis heute gut und habe zur Sanierung des größten Teils der Ortsstraßen geführt. In der Bürgerschaft sei es allgemein akzeptiert, echte Widersprüche gab es nicht, sagte Wetzel.



Windens Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid schilderte den Bürgern den Werdegang der Entscheidung zugunsten des wiederkehrenden Beitrags. Am Anfang habe eine intensive Bestandsaufnahme aller Ortsstraßen mit rund 10.000 Fotos gestanden; der Gemeinderat habe –unter heftiger Diskussion — in zwei Sitzungen einen einstimmmigen Beschluss gefasst. Als erstes sollen Triftstraße und Wasserhaussstraße ausgebaut werden, die beide die größten Schäden aufweisen. Welche Straßen anschließend folgen, sei noch nicht entschieden, er könne sich aber gut vorstelle, dass es die Straße “Am Forst” sein wird. Das weitere Konzept hänge aber auch von Entwicklungen ab, die derzeit nicht vorherzusehen seien. “Noch zwei solche Winter, und alles kann ganz anders aussehen”, sagte Linscheid. Er räumte ein, dass die Bürgerversammlung schon früher hätte stattfinden sollen.
In der sich anschließenden Diskussion übten einzelne Bürger zum Teil scharfe Kritik an dem System. So meinte beispielsweise Hiltrud Rommersbach, dass gerade ältere Bürger benachteiligt seien, weil sie mit ihren oft schmalen Renten den Beitrag nicht aufbringen könnten. Viele müssten das ganze Jahr über sparen, um Geld für Heizung und Wasser beiseitezulegen. Sie forderte ein Bürgerbegehren, um den aus ihrer Sicht unsozialen Beitrag zu kippen.
Dem hielten Thielmann und Linscheid entgegen, dass gerade ältere Menschen von dem System profitierten, weil sie von ruinösen Einmalbeiträgen verschont würden. Linscheid sagte, dass der Gemeinderat sogar ganz besonders an die älteren Menschen in der Triftstraße gedacht habe, die mehrere zehntausend Euro auf einmal nicht hätten aufbringen können.
Willi Mertlich kritisierte, er habe bereits 1999 für eine Erschließung gezahlt und bis heute keine Endabrechnung für zu viel gezahlte Beiträge erhalten. Jetzt solle er erneut für Jahre in Vorausleistung treten. Verbandsbürgermeister Udo Rau wies darauf hin, dass die Ersterschließung nicht mit dem Straßenausbau verwechselt werden dürfe, weil es sich um zwei völlig verschiedene Rechtskreise handele. Manfred Hilger meinte, die Straße “Am Forsthaus” müsse von dem Beitragssystem ausgeklammert werden, weil deren Bewohner zum Teil nur am Wochenende dort wohnten. Rau stellte jedoch klar, dass es im Rahmen der Solidargemeinschaft und des geltenden Beitragsrechts nur auf die Möglichkeit einer Vorteilsnahme für jeden Grundstückseigentümer ankomme. Wie oft jemand sein Haus bewohne sei völlig unerheblich. Rau: “Alle zahlen gleich viel.”
Dem Einwand aus dem Publikum, dass Winden die einzige Gemeinde in der VG Nassau mit wiederkehrenden Beiträgen sei, begegnete Rau mit dem Hinweis, dass auch Oberwies über ein solches System nachdenke, weil dort umfangreiche Kanal- und Straßenbauarbeiten anstünden. Ein weitere Bürger machte seinem ärger darüber Luft, dass bei Herstellen der Triftstraße vor 35 Jahren “nur Pfusch” gemacht worden sei, den die Anlieger jetzt zu zahlen hättten. Dazu Rau: “Nach 35 Jahren hat die Straße ihre Milch gegeben.”
Ortschef Linscheid verteidigte auch den vom Gemeinderat beschlossenen Plan eines Dorfcafés am Dorfladen. Winden müsse auch etwas Neues anpacken und in die Zukunft des Dorfes investieren. Mit den wiederkehrenden Beiiträgen habe dies nichts zu tun; außerdem sei es in den letzten Jahren gelungen, die Schulden der Ortsgemeinde deutlich herunterzufahren. Thielmann sagte den Bürgern, dass der wiederkehrende Beitrag keine zusätzliche “Steuer” oder Gebühr. Sondern lediglich eine andere Form der Erhebeung dessen, was ohnehin bezahlt werden müsse.
Quelle: Wir im Nassauer Land


09.03.2010 - Kirche
Terminüberblick
Donnerstag, 11. März 2010
Pfarrheim - 15:00 Uhr:
Treffen des Frauen und Seniorenkreises St.Willibrord Winden
Quelle: Sandra Eifler


09.03.2010 - Mitteilungsblatt
Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Winden e.V.
Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Winden e.V. findet am Samstag, 20. März 2010 um 19:30 Uhr im“Drehpunkt”,Winden statt.

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden mit Totengedenken
2. Bericht des Schriftführers
3. Jahresbericht des Wehrführers und des Jugendwarts
4. Jahresbilanz des Kassierers
5. Bericht der Kassenprüfer mit Antrag auf Entlastung des Vorstandes
6. Neuwahl des Vorstandes
7.Wünsche, Anträge und Verschiedenes

Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (10) 10.03.2010


06.03.2010 - Presse
Anbauflächen besser nutzen
WEINÄHR/OBERNHOF. Die Flurbereinigung in der Region Lahn-Taunus schreitet weiter voran. Anfang dieser Woche haben die Ortsgemeinderäte von Weinähr und Obernhof der geplanten Neustrukturierung und Erweiterung der Weinbergsflächen zugestimmt. Ziel ist es, den sechs aktive Winzern - drei hauptberufliche, drei im Nebenerwerb - eine Basis für einen wirtschaftlichen Betrieb zu schaffen. Beispielsweise soll die Möglichkeit geschaffen werden, Maschinen im Wingert einzusetzen. Auch das für die beiden Ortschaften typische Landschaftsbild soll dadurch dauerhaft erhalten bleiben. Diese Maßnahmen sowie die Dorfentwicklung in Winden und die Flurbereinigung in zahlreichen Ortschaften der Verbandsgemeinden Bad Ems, Nassau und Katzenelnbogen sind Themen des Regionalforums der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) am Dienstag, 23. März, 18.30 Uhr, im Kloster Arnstein (Gemarkung Seelbach). Da im Zusammenhang mit ILE Flurbereinigungsverfahren zügiger vorgenommen und höher vom Land gefördert werden, haben viele Orte in der Lahn-Taunus-Region die Möglichkeit zur Bodenneuordnung wahrgenommen oder planen, dies zu tun. In der Verbandsgemeinde Nassau wurde bereits in Dienethal, Misselberg und Sulzbach ein Flurbereinigungsverfahren eingeleitet, in Dornholzhausen und Oberwies werden noch in diesem Jahr Voruntersuchungen durchgeführt. In der VG Bad Ems hat sich Kemmenau für eine Flurbereinigung ausgesprochen. Die vorbereitenden Untersuchungen werden im kommenden Jahr beginnen, wobei möglicherweise Dausenau einbezogen wird. In der VG Katzenelnbogen haben Dörsdorf, Oberfischbach und Roth Interesse an einer Bodenordnung bekundet. Informationsbedarf zum Verfahren wurde von den Ortsgemeinden Eisighofen, Reckenroth und Rettert angemeldet. Dort dürfte ein solches Verfahren jedoch nicht vor 2013 beginnen können. Eine besondere Stellung nimmt die Ortsgemeinde Winden (VG Nassau) ein. Dort liegt der Schwerpunkt der Flurbereinigung im Ort selbst. Das Land Rheinland-Pfalz hat Winden als einen von fünf Teilnehmern an einem Modellprojekt ausgewählt. Ziel ist es, die Wohn- und Lebensqualität im Ort zu erhöhen und jungen Familien Anreize zu geben, aufs Land zu ziehen. In einer sogenannten Dorfwerkstatt entwickeln Bürger, Ortspolitiker und Fachleute gemeinsam ihre Vorstellungen, wie Flächen getauscht, Grenzen begradigt, Grundstücke an Wege und Straßen angebunden und Brachflächen wieder genutzt werden können. (crz)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


05.03.2010 - Presse
Xynthia knickte in Winden 5000 Festmeter Holz um
Sturm “Xynthia” hat im Wald von Winden große Schäden angerichtet. Rund 5000 Festmeter Holz fielen dem Orkan, der am Sonntag auch über das Nassauer Land fegte, zum Opfer, berichtet heute die Rhein-Lahn-Zeitung unter Berufung auf den Lahnsteiner Forstamtlseiter Leo Cremer. Damit wurde in dem Höhenrevier der Einschlag eines ganzen Jahres übertroffen. Zum Vergleich: Winden wollte in diesem Jahr 3200 Festmeter Holz einschlagen. Im gesamten Rhein-Lahn-Kreis knickte der Sturm etwa 86.000 Festmeter Holz um. Sorgen um die Vermarktung des Windwurfs, der größer als bei Sturm “Kyrill” vor einem Jahr sei, macht sich Crremer offenbar nicht. Besonders in Süddeutschland und im Sauerland gebe es eine spürbare Holznachfrage, heißt es.
Quelle: Wir im Nassauer Land


03.03.2010 - Presse
Ein Abend mit Märchen
Die "Geschichte vom Mann, der Bäume pflanzte" wird unter anderem beim Märchenabend am Mittwoch, 17. März, um 20 Uhr im Seminarhaus "Auf dem Acker 3" in Winden vorgelesen. Mehr Infos gibt es unter Telefon 02604/951 414.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


02.03.2010 - Mitteilungsblatt
Terminüberblick
Mittwoch, 03. März 2010 Pfarrheim - 18:30 Uhr: Jahreshauptversammlung des MGV Winden Freitag, 05. März 2010 Bernhard-Tiwi-Hütte - 18:00 Uhr: Abteilungssitzung des VfR Winden, Abteilung Fußball Sonntag, 07. März 2010 Vereinsheim (Bernhard-Tiwi-Hütte) - 17:30 Uhr: Jahreshauptversammlung des VfR Winden 1916 e.V. Montag, 08. März 2010 Bürgerhaus - 19:30 Uhr: Einwohnerversammlung der Ortsgemeinde Winden
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (09) 03.03.2010


02.03.2010 - Mitteilungsblatt
VfR Winden Fußball
Abteilungssitzung Der Vorstand der Abteilung Fußball lädt am Freitag, 5. März 2010, 18:00 Uhr, zur Abteilungssitzung in die Bernhard-Tiwi-Hütte ein. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Im Anschluss findet ab 19:00 Uhr wieder ein Hüttenabend statt.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (09) 03.03.2010


02.03.2010 - Mitteilungsblatt
Seniorengymnastik / Winden
Termine im März Die Termine der Seniorengymnastik sind mittwochs 03. und 24. März. Treffen wie gewohnt um 10.00 Uhr im Pfarrheim.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (09) 03.03.2010


02.03.2010 - Mitteilungsblatt
Frauen- und Seniorenkreis St. Willibrord Winden
Der März lässt grüßen. Am Donnerstag, dem 11. März, treffen sich die Frauen und Senioren um 15.00 Uhr im Pfarrheim. Nach der gewohnten Kaffee- und Kuchenstunde steht der Nachmittag unter dem Motto „Woher kenn ich diese Melodie?“ unter der Leitung von Ramona Kupfer. Die Helferinnen laden herzlich ein.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (09) 03.03.2010


02.03.2010 - Mitteilungsblatt
Hydranten werden gespült
In der Ortsgemeinde Winden werden am Montag, den 08.03.2010, Dienstag, den 09.03.2010 und Mittwoch, den 10.03.2010 in der Zeit von 07:30 Uhr - 16:30 Uhr, die Hydranten und Wasserleitungen gespült. Mit Druckminderung und Wassertrübung ist zu rechnen. Um Beachtung und Verständnis wird gebeten.
Verbandsgemeindewerke Nassau
Die Werkleitung
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (09) 03.03.2010


24.02.2010 - Mitteilungsblatt
MGV Winden
änderung der Uhrzeit für die Jahreshauptversammlung Die Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins “Eintracht“ Winden findet statt am Mittwoch, dem 3. März 2010, um 18:30 Uhr (nicht, wie bereits veröffentlicht, um 18:00 Uhr). Es wird um vollzähliges Erscheinen gebeten.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (08) 24.02.2010


24.02.2010 - Mitteilungsblatt
VfR 1916 Winden e.V.
Gymnastikabteilung Jahreshauptversammlung am 02.03.2010 Die Jahreshauptversammlung der Gymnastikabteilung findet am 02.03.2010 im Anschluss an das Training (ab 21.00 Uhr) in der Bürgerhalle statt. Als wichtigster Tagesordnungspunkt steht die Neuwahl der Abteilungsleitung an. Daher wird um rege Teilnahme der Mitglieder gebeten
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (08) 24.02.2010


18.02.2010 - Presse
Einwohner informieren
Das aktuelle Geschehen im Dorf sowie Informationen über die wiederkehrenden Beiträge zum Straßenausbau sind Themen der Einwohnerversammlung, zu der alle Bürger der Gemeinde Winden am Montag, 8. März, im Bürgerhaus willkommen sind. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


16.02.2010 - Presse
Närrische Galerie
Die Boßel-Gruppe gönnt sich auch am Rosenmontag keine Ruhe, sondern widmet sich - abgesehen von der kleinen Frühstückspause - unermüdlich dem Straßenausbau im Dorf. Mit ihrer Hilfe geht es schneller, sagen sie.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


16.02.2010 - Presse
Närrische Galerie
Rückten nicht nur wegen der Kälte eng zusammen - die Mitglieder der "Komm unter meine Decke"-Gruppe haben wahrlich keine Probleme damit, warm zu bleiben.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


16.02.2010 - Presse
Närrische Galerie
Als stolze Wikinger zieht die Gymnastik-Gruppe durch die Hauptstraße des örtchens oberhalb von Nassau. Gut gelaunt - trotz eisiger Kälte - haben die bärtigen Nordmänner ihre Freunde am bunten Umzug. Natürlich haben sie auch ihre rot-bezopften Frauen zu dem Spektakel mitgebracht.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


15.02.2010 - Mitteilungsblatt
MGV Winden Jahreshauptversammlung
Am Mittwoch, dem 3.3.2010, findet um 18 Uhr im Pfarrheim die Jahreshauptversammlung des Männer-Gesangvereins „Eintracht“ Winden statt. Auf der Tagesordnung stehen Berichte von Schriftführer, Kassierer und Kassenprüfern sowie Aussprache und Beschluss über eingehende Anträge.Wenn auch dieses Mal keine Wahlen auf der Tagesordnung stehen, werden die Mitglieder dennoch gebeten, zu kommen, um den Gedankenaustausch mit dem Vorstand und untereinander zu führen. Der Vorstand bittet deshalb um vollzähliges Erscheinen.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (07) 17.02.2010


15.02.2010 - Mitteilungsblatt
VfR Winden 1916 e.V.
Jahreshauptversammlung am 07. März 2010 Alle Mitglieder des VfR Winden werden hiermit zur Jahreshauptversammlung am 07.03.2010, um 17.30 Uhr, in das Vereinsheim - Bernhard-Tiwi-Hütte am Sportplatz inWinden eingeladen.

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
2. Totenehrung
3. Kurzbericht des 1. Vorsitzenden
4. Jahresbericht des Geschäftsführers
5. Jahresbericht des Kassenwartes
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Entlastung des Vorstandes
8. Jahresberichte des Jugendleiters Fußball und der Abteilungsleiter/innen: Fußball, TSC, Gymnastik
9. Aussprache über die einzelnen Berichte
10. Diskussion über den Vereinsbeitrag
11. Neuwahl des Vorstandes
12. Ergänzungswahl eines Kassenprüfers
13. Wahl eines Ehrenamtsbeauftragten
14. Anträge, verschiedenes

Anträge an die Versammlung sind mindestens 14 Tage vor der ordentlichen Jahreshauptversammlung in Schriftform beim 1. Vorsitzenden einzureichen. Der Vorstand des VfR Winden hofft, zahlreiche Mitglieder aller Abteilungen an der Jahreshauptversammlung begrüßen zu können.

Hinweis:
An diesem Tag findet um 14.30 Uhr das Meisterschaftsspiel VfR Winden gegen TUS Singhofen II auf dem Sportplatz in Winden statt. Jeder Zuschauer erhält anlässlich des 1. Heimspiels ein Freigetränk !
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (07) 17.02.2010


13.02.2010 - Presse
Rat widmet Straßen
Wiederkehrende Beiträge und eine Bündelausschreibung für Strom ab dem Jahr 2011 werden den Gemeinderat Winden bei seiner nächsten Zusammenkunft am Donnerstag, 18. Februar, beschäftigen. Beraten werden soll auch über die Widmung der verschiedenen Ortsstraßen und Nebenanlagen in der Gemarkung Winden. Die Ratssitzung beginnt um 19.30 Uhr im Pfarrheim. Zum Schluss haben Einwohner Gelegenheit, Fragen an den Rat zu stellen.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


12.02.2010 - Presse
Viel Spaß für die Kleinen in Winden
Fotos: Saskia Daubach

WINDEN. Auch in diesem Jahr war die Kinderkappensitzung in Winden wieder ein riesiger Erfolg. Nach Einzug des Elferrates begrüßte Präsident Silas Dennebaum die Narren. Auch das Prinzenpaar Prinzessin Sophie I. vom alle Wech und Prinz Hendrik I. vom alle Wech hatten den Saal schnell um den Finger gewickelt. Der erste Gardetanz der XS-Little Dancers des TSC Schwarz-Weiß Winden brachte den Akteuren einen tosenden Applaus ein. Der Kindergarten heizte die Stimmung mit ihrem Fliegerlied an. Der Gardetanz der Power Girls ließ den Saal toben. Mit dem Sketch von Julius Specht und Moritz Falterbaum wurden die Lachmuskeln der Narren stark beansprucht. Die Krappelgruppe von Angela Wolf sang sich anschließend in die Herzen der Windener Narren. Mit dem neuen Musical Tarzan begeisterten die Little Dancers. Eine Ehrung gab es für das Ehepaar Rommersbach, das aus dem Organisationsteam nach über 10 Jahre ausschied. Tosenden Applaus verdienten sich ebenfalls die Tänzer Katharina Ewerth, Sophie Diel und Zoe Dennebaum. Eine weitere Zwerchmuskelreizung löste der nächste Sketch aus. Und wieder bewies der TSC mit den Dream Teens sein tänzerisches Können. Der Sketch von Denise Handwerker und Helena Rohr ließ kein Auge trocken. Eine weitere Tanzdarbietung hatten Sabine Specht und Silke Falterbaum einstudiert. Der nächste Sketch von Lukas Clos, Hendrik Ewerth und Tobias Handwerker war wiederum ein weiterer Angriff auf die Lachmuskeln. Die Power Girls des TSC machten schließlich den krönenden Abschluss bevor alle Akteure das große Finale feierten.

Fotos/ Text: Saskia Daubach
Quelle: Lokal Anzeiger Rhein Lahn Post


12.02.2010 - Presse
Kirchenuhr defekt
St. Willibrord in Winden braucht neue Technik

WINDEN. Mit Spenden der Ortsgemeinde und der Bürgerschaft wurde vor einigen Jahren die Kirchenuhr am Turm von St. Willibrord in Winden erneuert. Hierbei wurde das alte mechanische Gestänge, welches die vier Ziffernblätter gesteuert hat, durch ein modernes digitales System ersetzt. Leider kommt es nach dieser Erneuerung immer wieder zu Störungen und Ausfällen an der Uhr, was augenblicklich auch wieder der Fall ist. Zur Beseitigung der Schwachstelle hat die Fachfirma zwischenzeitlich ein neues Teil entwickelt und erfolgreich getestet. Der Einbau wird erst im Monat März erfolgen können. Firma und Kirchengemeinde hoffen, dass damit die häufigen Störungen unterbleiben und bitten die Bevölkerung von Winden deshalb noch um etwas Geduld.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


08.02.2010 - Mitteilungsblatt
Beste Minis kommen aus Winden, Seelbach, Nassau und Obernhof
TVB Nassau

Auch in diesem Jahr richtete der TVB Nassau zusammen mit der Haupt- und Realschule Nassau die mini-Meisterschaften in der Verbandsgemeinde Nassau aus. „In Obernhof gibt es richtige Tischtennistalente“, meinte Nassaus Mister Tischtennis, Erwin Gabel, zu dem Verlauf und den Ergebnissen der Tischtennis-mini-Meisterschaften in der Verbandsgemeinde Nassau. In der Endrunde der Jahrgänge 99/2000 setzte sich Jan Kien aus Obernhof gegen Niclas Justi, die beide bei dem TTC Obernhof Tischtennis spielen wollen. Hinter Luca Kunkler aus Nassau, der noch keinem Verein angehört, belegte ein weiterer Obernhofer Rang vier: Julius Thor. Bei den Mädchen wurde Didem Yaman Erste vor Diren Basibüyük (beide Nassau) durch. Nach Winden und Nassau gingen die Titel bei den Jahrgängen 97/98. Bei den Mädchen siegte Elisabeth Wischof aus Winden vor Alicia Haxel aus Nassau und Julia Schwarz-Kopf. Zur Freude von Erwin Gabel: alle drei junge Damen gehören dem TV B Nassau an. Sieger bei den Jungen war Jonathan Kap aus Seelbach, der wie der Sieger der jüngeren Spielklasse dem TTC Obernhof angehört. Güven Güler aus Nassau belegte Platz zwei vor Ibrahim Gökay. Alle Sieger auf einem Bild: Preise und Urkunden erhielten die Siegerinnen und Sieger von der Vertreterin der Volksbank, Carmen Merz.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (06) 10.02.2010


08.02.2010 - Mitteilungsblatt
15. Märchenabend
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (06) 10.02.2010


08.02.2010 - Mitteilungsblatt
„Frauen- und Seniorenkreis St.Willibrord Winden
Anstatt der - aufgrund der Witterungsverhältnisse - ausgefallenen Fastnachtsveranstaltung treffen sich die Frauen und Senioren am Aschermittwoch, (17. Februar) um 12.00 Uhr zu einem deftigen Heringsessen. Es laden herzlich ein. Die Helferinnen. St. Willibrord Winden Termine Montags, 16.00 Uhr Eltern-Kind-Gruppe im Pfarrheim Mittwochs, 10.00 Uhr Seniorengymnastik im Pfarrheim Samstag, 13.02.2010, 18.00 Uhr Vorabendmesse Mittwoch, 17.02.2010, 18.00 Uhr Hl. Messe mit Aschenkreuz Hinweis: Das Pfarrbüro Winden ist am Donnerstag, 11.02.2010 am Nachmittag geschlossen, dafür aber am Vormittag von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Am Rosenmontag, 15.02. 2010 sind alle Pfarrbüros geschlossen.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (06) 10.02.2010


08.02.2010 - Mitteilungsblatt
Rosenmontagszug
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (06) 10.02.2010


08.02.2010 - Presse
Kinderkappensitzung: Viel Spaß für die Kleinen in Winden
Gute Laune war Trumpf bei der Kinderkappensitzung in Winden.

Foto: Saskia Daubach

Fröhliche Masken, lustige Kostüme, flotte Gardetänze und viel Stimmung auf und vor der Bühne sorgten für ein rundum gelungenes Narrenfest WINDEN. Ein Riesenerfolg für Akteure und Publikum war die Kinderkappensitzung in Winden. Nach Einzug des Elferrates begrüßte Präsident Silas Dennebaum die Narren. Auch das Prinzenpaar Prinzessin Sophie I. vom alle Wech und Prinz Hendrik I. vom alle Wech hatten den Saal mit ihrem Charme schnell um den Finger gewickelt. Der erste Gardetanz der XS-Little Dancers des TSC Schwarz-Weiß Winden brachte den Akteuren einen tosenden Applaus ein. Der Kindergarten heizte die Stimmung mit seinem Fliegerlied an, und der Gardetanz der "Power Girls" begeisterte ebenfalls. Mit dem Sketch von Julius Specht und Moritz Falterbaum wurden die Lachmuskeln der Narren stark beansprucht. Die Krabbelgruppe von Angela Wolf sang sich anschließend in die Herzen der Windener Narren. Mit dem neuen Musical Tarzan begeisterten die "Little Dancers". Eine Ehrung gab es für das Ehepaar Rommersbach, das aus dem Organisationsteam nach über zehn Jahren ausschied. Tosenden Applaus verdienten sich die Tänzerinnen Katharina Ewerth, Sophie Diel und Zoe Dennebaum mit ihrem Auftritt. Noch einmal bewies der TSC mit den "Dream Teens" sein tänzerisches Können, und auch Sabine Specht und Silke Falterbaum hatten entzückende Tanzschritte einstudiert. Zu Lachtränen rührten die Sketche von Denise Handwerker und Helena Rohr sowie von Lukas Clos, Hendrik Ewerth und Tobias Handwerker. Die Power Girls des TSC machten schließlich den krönenden Abschluss eines rundum gelungenen Narrenfestes, ehe alle Akteure das große Finale feierten. Saskia Daubach
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


03.02.2010 - Winden-live
Kappensitzungen
Suche für Winden-live Fotos der Windener Kappensitzungen und Fotos von Winden im Schnee. Freue mich über jede Zusendung an jaeger-pulheim@netcologne.de
Quelle: Astrid Jaeger


02.02.2010 - Presse
Tanz auch nach 20 Jahren zauberhaft
Foto: Lorena Gasteyer

Stück aus den Anfangszeiten des TSC hilft Windener Narren über Programmausfälle - Franz Josef Minor brilliert in der Bütt In Winden schlägt das Herz der Fastnacht in der Verbandsgemeinde Nassau. Zwei abendfüllende Sitzungen, eine Sitzung für Kinder und einen Rosenmontagszug stellen die Narren Jahr für Jahr auf die Beine. Die Qualität dabei stimmt. WINDEN. Wenn es um Kappensitzungen geht, macht den Windenern in ihrem Umkreis so schnell keine andere Ortschaft etwas vor. Das Programm zeichnete sich durch überaus vielseitige Punkte, hoch motivierte Akteure und aufwendig ausgearbeitete Darbietungen aus. Der erst im vergangenen Jahr gegründete Bürgerverein war Veranstalter und stellte in Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen einen energiegeladenen und stimmungsreichen Abend auf die Beine. Vor allem der Tanz-Sport-Club (TSC) Schwarz-Weiß, der im vergangenen November sein 20-jähriges Bestehen gefeiert hatte, entpuppte sich als tragende Kraft, da er mit seinen vielen Abteilungen einen Großteil des Programms gestaltete. Besonders beeindruckend war der "Flammenzauber", den der TSC schon bei seinem ersten Turniertanz bei der rheinland-pfälzischen Meisterschaft vor 20 Jahren auf der Bühne präsentiert hatte. Eigentlich stand dieser Tanz gar nicht auf dem Programm, doch als wetterbedingt einige Darbietungen abgesagt wurden, trafen sich die Tänzerinnen noch am Nachmittag vor dem "großen Abend" und nahmen den feurigen Tanz kurzfristig auf die Agenda. Die Frauen des TSC ließen es sich keine Sekunde lang anmerken, dass es sich bei dem "Flammenzauber" um eine "Notlösung" handelte. Der Tanz zur Musik "Music Was My First Love" zeichnete sich durch aufwendige und funkelnde Kostüme, eine aufregende und synchron ausgeführte Choreografie und seine emotionale Wirkung auf das Publikum aus. Eine weitere überraschung lieferte der 55-jährige Franz Josef Minor mit seiner Büttenrede. Eigentlich ist er hinter den Kulissen sehr aktiv, doch diesmal gab er sein Debüt auf der Bühne mit dem Titel "Der Finder des Tagebuchs des Bürgermeisters". Passend zu der Witterung beinhaltete das Schriftstück Themen wie den ersten Schneefall und die daraus resultierenden Schwierigkeiten. Die Probleme steigerten sich im Verlauf der Rede in immer bizarrere Situationen, bis der beschriebene Bürgermeister schließlich einen Nervenzusammenbruch erlitt und in die "Geschlossene" eingeliefert werden musste. Eine tolle Nummer bot die Gymnastikgruppe "Immerfit" mit "Wickie und die starken Turnerfrauen". Hier nahmen sie gekonnt den traditionell guten Zusammenhalt zwischen der Fußballabteilung und den Turnerfrauen auf die Schippe. Alles in allem konnte der Elferrat, erstmals unter der Leitung von Volker Specht, einen erfolgreichen Abend mit durchweg gelungenen Auftritten in einer prachtvoll geschmückten Halle präsentieren. Lorena Gasteyer
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Wagenbau für den Rosenmontagszug
Wagenbauer für den Rosenmontagszug wenden sich bezüglich des Baumaterials bitte an Sascha Handwerker, Winden, Vor dem Wald 21, Telefon (02604) 95 10 08.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Windens Senioren sind immer in Bewegung
Windener Senioren In einer fröhliche Runde treffen sich Windener Senioren regelmäßig im Pfarrheim, um sich gemeinsam zu bewegen. Im Sinne der Gesundheitsvorsorge geht es hierbei vor allem um die Beweglichkeit der Gelenke, um den Erhalt der Muskulatur und um ein gezieltes Herz-und Kreislauftraining. Das Programm macht Spaß und erhöht die Gesundheit und damit die Lebensqualität, sind sich die Senioren einig. Ein neuer Bewegungskurs für ältere Menschen hat jetzt begonnen. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 65 Jahre sind jederzeit willkommen. Anmeldungen erbeten bei Gisela Wolf, Telefon 02604/1648, oder Marianne Hilger, Telefon 02604/95 21 39.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Termine Februar 2010
06. Februar 15.11 Uhr Kinderkappensitzung im Bürgerhaus 13. Februar 20.00 Uhr Lumpenball im Drehpunkt 15. Februar 14.11 Uhr Rosenmontagsumzug mit anschließender Party im Bürgerhaus
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Geänderte öffnungszeiten des Dorfladens ab 01. Februar
Dorfladen Winden: öffnungszeiten
montags bis donnerstags ..............................von 6.30 Uhr-11.00Uhr
montags und mittwochs ........................von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr
freitags ......von 6.30 Uhr-11.00Uhr und von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr
samstags ......................................................von 7.00 Uhr-12.00 Uhr
sonntags ......................................................von 8.00 Uhr- 10.30 Uhr

Im Februar ist der Dorfladen dienstags und donnerstags Nachmittags geschlossen.

Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Ausbau der Windener Triftstraße ab 2011
Ausbau Triftstrasse Der Gemeinderat Winden hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Ausbau der Triftstraße und der Straße “Am Alten Wasserhaus” voraussichtlich im Herbst in “einem Rutsch” auszuschreiben, später aber in zwei Bauabschnitten zu verwirklichen. Mit dem Baubeginn ist im Frühjahr 2011 zu rechnen, hieß es. Die Gesamtkosten betragen rund 720.000 Euro, die von den Windenern nach dem neuen System der “wiederkehrenden Beiträge” mitfinanziert werden sollen. Für den Triftraßenausbau wird ein Zuwendungsantrag gestellt.Wegfallen soll nach der vom Ingenieurbüro Hübinger erstellten Planung der bestehende Gehweg zwischen den Straßeneinmündungen “Auf dem Acker” und “Am Lohberg“. Dies soll Kosten von etwa 15.000 Euro einsparen; allerdings würde die Ersparnis von der Bildung mehrerer Bauabschnitte wieder verzehrt, hieß es. Die Firmen müssten nämlich die Baustelle mehrfach einrichten und für den Verkehr sichern. Der Gemeinderat stellte in seinen Beratungen weiterhin fest, dass bei Wegfall des Gehweges Querungen der Triftraße durch Fußgänger hinzunehmen sind. Außerdem müssen die verbleibenden Grünstreifen von der Gemeinde gepflegt werden.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Dorfcafé: Schon im Frühjahr soll’s losgehen
So soll das neue Dorfcafé in der Hauptstraße aussehen. Das vom Gemeinderat Winden am Montag beschlossene Konzept eines Dorfcafés ist zuvor ausführlich bei einem Besuch des rheinland- pfälzischen Innenministers Karl-Peter Bruch (SPD) und des SPD-Landtagsabgeordneten Frank Puchtler im Dorfladen Winden erörtert worden. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und Vertreter der Ortsgemeinde unterstrichen erneut die Bedeutung einer Nahversorgung für die Gemeinde. Der Dorfladen fördere den sozialen Austausch, ermögliche Kindern, das Einkaufenlernen, den älteren Einwohnern den Erhalt der Selbstständigkeit, kurzum der Dorfladen sei eine Kommunikationszentrale. Dorfplaner Oswald Weis stellte dem Minister das Projekt Dorf- und Internetcafé vor, das in einem neben dem Dorfladen gelegenen ehemaligen Wohnhaus eingerichtet werden soll, das die Gemeinde im April 2009 erworben hat. Dieses Gebäude, so Weis, soll komplett entkernt und das alte Fachwerk sichtbar gemacht werden. In den oberen Räumlichkeiten ist geplant, vier bis fünf Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss einzurichten, die verstärkt auch für Computerschulungen genutzt werden sollen. Weiterhin soll das geplante Café eine Einkehrmöglichkeit für Fahrradfahrer,Wanderer, Auswärtige und alle Windener schaffen. Wichtig sei der Gemeinde der barrierefreie Zugang zum Dorfcafé. In einem Raum im Obergeschoss soll ein kleines Büro eingerichtet werden. Hier könnten auch Leergut sowie die leeren Rollwagen von Lebensmittelanlieferungen untergebracht werden. Weiterhin, so Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid, könnte mit einem Kachelofen und der Solaranlage des geplanten Cafés auch der Verkaufsraum im Dorfladen geheizt werden. Denn Stromwärme sei sehr teuer. Die Kosten für den Um- und Ausbau sowie die Nebenkosten liegen bei knapp 179.000 Euro. Die Ortsgemeinde habe einen Antrag auf Förderung gestellt. Bruch habe zugesagt, sich für die Ortsgemeinde Winden einzusetzen und vor wenigen Tagen einen positiven Förderungsbescheid zugesandt. Die Höhe des Zuschusses liegt noch nicht genau fest, da die Fachbehörden den Zuschussantrag noch prüfen. Die Ortsgemeinde habe dem Bauvorhaben zugestimmt; die Pläne seien bei der Kreisverwaltung eingereicht worden. Die Gemeinde hoffe, im Frühjahr mit den Umbauarbeiten beginnen zu können.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Winterliche Verhältnisse erfordern erhöhten Winterdiensteinsatz, aber auch Sorgfaltspflicht und Verständnis für auftretende Gefahrenstellen
Der starke Schneefall und die frostigen Temperaturen in den letzten Wochen erfordern einen ständigen Winterdiensteinsatz. Obwohl nach der bestehenden Straßenreinigungssatzung eine Räum- und Streupflicht durch die Anlieger besteht, räumt die Ortsgemeinde Winden zusätzlich mit dem Traktor die Gemeindestraßen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Ständig neue Schneefälle machen es jedoch unmöglich, alle Straßen jederzeit von Schnee und Eis freizuhalten. Die Bürger und Fahrzeugführer werden daher um eine erhöhte Sorgfaltspflicht und Verständnis gebeten. Es ist ebenso nicht auszuschließen, dass Busse die Schulstraße im Extremfall nicht befahren können, denn diese Entscheidung steht im alleinigen Verantwortungsbereich des Fahrers. Durch die widrigen Verhältnisse kann es somit wie momentan überall zu Beeinträchtigungen kommen, die hinzunehmen sind. Das Ordnungsamt und der Ortsbürgermeister appellieren in diesem Zusammenhang an die Anlieger bebauter und unbebauter Grundstücke in der Ortslage, ihrer Räum- und Streupflicht ordnungsgemäß nachzukommen. Nur so können gefährlich glatte Gehweg- und Fahrbahnstellen vermieden bzw. in Grenzen gehalten werden. Nach der Satzung sind Gehwege und Fahrbahnen zu räumen, Gehwege und besonders gefährliche Fahrbahnstellen, z. B. Steilstücke, zu streuen. Wird durch Schneefälle die Benutzung von Fahrbahnen und Gehwegen erschwert, so ist der Schnee wegzuräumen und so zu lagern, dass der Verkehr auf den Fahrbahnen und Gehwegen nicht eingeschränkt wird. Bei Schneefällen während der Nachtzeit ist der Schnee und Schneematsch bis zum Beginn der allgemeinen Verkehrszeiten von 7.00 bis 20.00 Uhr zu räumen. Zu Streuen ist erforderlichenfalls mehrmals am Tage auf den Gehwegen und besonders gefährlichen Fahrbahnstellen. Die Nichtbeachtung stellt eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht dar, und kann bei Personenschäden zu haftungsrechtlichen Ansprüchen gegenüber dem Anlieger führen. Außerdem ergeht die dringende Bitte, Fahrzeuge nach Möglichkeit in Hofeinfahrten und Garagen und eben nicht auf der Fahrbahn abzustellen, um den Winterdienst bei der Schneeräumung nicht zu behindern. Dies gilt insbesondere in Steilstücken, wie z.B. der Triftstraße in Winden.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


31.01.2010 - Mitteilungsblatt
Flurbereinigung in Winden für 2011 geplant
Bürgermeister Udo Rau und Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid bei einer Dorfbesichtigung mit Mitarbeiter des DLR Montabaur in Winden. In der Gemeinde Winden soll voraussichtlich im Jahr 2011 eines von landesweit fünf Pilotprojekten zur Dorf-Flurbereinigung gestartet werden, an dem die Bürgerschaft in einer sogenannten “Dorfwerkstatt” aktiv mitwirken soll. Grundlage für die Auswahl Windens war ein gemeinsam mit Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde erarbeitetes Profil zur Skizzierung der Situation in Winden, teilte Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid jetzt mit. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und den damit verbundenen Problemen für die ländlichen Gemeinden soll in Winden ein sogenannter ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden, bei dem die Innenentwicklung Vorrang vor der Außenentwicklung hat. Das bedeutet, dass die Gemeinde alle Chancen für die Aufwertung und Neugestaltung des innerörtlichen Wohnumfeldes und eine qualitative Weiterentwicklung der Ortskerne nutzen soll. Die Bürgerschaft und Vereine soll hierbei für die aktive Mitarbeit bei der Neugestaltung des Ortskerns gewonnen werden. Bereits Mitte März wird es dazu eine erste Informationsveranstaltung geben, deren Ziel es ist, eine “Dorfwerkstatt” ins Leben zu rufen. Dort können die beteiligten Bürgerinnen und Bürger und Vereine Vorstellungen entwickeln, wie es weiter gehen soll mit der Dorferneuerung in Winden. Deren Ergebnisse bilden eine Grundlage für eine “Projektgebundene Untersuchung” als Voraussetzung für das eigentliche Dorf-Flurbereinigungsprojekt. Die Dorfflurbereinigung bietet folgende Möglichkeiten: · Unterstützung bei Sicherung und Wiederherstellung eines tragfähigen Infrastrukturangebotes. · Flächenaustausch, Grenzbegradigung und Verbesserung des Grenzabstandes zur besseren baulichen Nutzung oder Umnutzung zuWohn- oder Gewerbezwecken. · Mobilisierung von Brach- und Freiflächen. · Anschluss der Grundstücke an Wege und Straßen, Herstellung neuer rückwärtiger Zuwegungen. · Flächenbereitstellung für kommunale Zwecke. · Verbesserung der gestalterischen Aspekte im Dorf durch landespflegerische oder grünordnerische Maßnahmen.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (05) 03.02.2010


27.01.2010 - Presse
Nachwuchs in der Bütt
Das Kinderprinzenpaar lädt für Samstag, 6. Februar, zur Kappensitzung des Nachwuchses ins Windener Bürgerhaus ein. Beginn ist um 15.11 Uhr. Die gastgebenden Tollitäten sind Prinzessin Sophie I. und Prinz Hendrik I. vom Ahle Weech. Eintritt frei.
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


25.01.2010 - Vereine
Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nassau
Einladung zur Wahlversammlung für den Wehrführer der Einheit Winden Für die Wahl des Wehrführers der Einheit Winden findet am Freitag, dem 26. Februar 2010, 20.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus in Winden, Schulstraße, eine nicht-öffentliche Wahlversammlung statt, zu der gemäß § 14 Abs. 1 Satz 4 Ziffer 3 und Abs. 2 des Landesgesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Brand- und Katastrophenschutzgesetzes - LBKG) vom 02.11.1981 (GVBl. S. 247), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Landesgesetzes vom 05.04.2005 (GVBl. S. 104), die aktiven Angehörigen der Feuerwehreinheit und der Jugendfeuerwehr, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, hiermit eingeladen werden. Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Erläuterung des Wahlverfahrens, ggf. Bestellung eines Wahlvorstandes 3. Wahl eines neuenWehrführers 56377 Nassau, 19. Januar 2010 Udo Rau Verbandsgemeindeverwaltung Nassau Bürgermeister
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (04) 27.01.2010


25.01.2010 - Mitteilungsblatt
Kinderkappensitzung im Bürgerhaus
Foto:Jörg Prinzessin Sophie I und Prinz Hendrik der I vom Ahle Weech laden zur Kinderkappensitzung ins Bürgerhaus "Winden" am 06.02.2010 um 15.11 Uhr Einlass 14.11 Uhr Eintritt frei !!! Fürs leibliche Wohl ist bestens gesorgt ! Kommt alle, ob Groß ob Klein, lasst uns zusammen fröhlich sein. Rosenmontagsumzug am 15.02.2010, 14.11 Uhr, am Bürgerhaus Winden
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (04) 27.01.2010


25.01.2010 - Mitteilungsblatt
Terminüberblick
Samstag, 30. Januar 2010 Winden Bürgerhaus - 19:11 Uhr: 2. Kappensitzung Dienstag, 02. Februar 2010 Winden Pfarrheim - 15:00 Uhr: Fastnachtsfeier der Senioren- und Frauengemeinschaft Winden
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (04) 27.01.2010


25.01.2010 - Mitteilungsblatt
Seniorengymnastik in Winden
Die Termine der Seniorengymnastik in Winden im Monat Februar sind am 03.02 und am 24.02 jeweils mittwochs um 10.00 Uhr im Pfarrheim.
Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (04) 27.01.2010


22.01.2010 - Presse
Dorfcafé soll Windens Ortskern bereichern
Das geplante Dorfcafé im Windener Ortskern soll auch optisch ein Gewinn werden. Dazu soll unter anderem das Fachwerk freigelegt werden. Das Land hat finanzielle Förderung zugesagt. Rat beschließt neues Projekt - Betriebskonzept ist noch offen Während einige andere Gemeinden nachziehen und ebenfalls Dorfläden einrichten oder planen, ist Winden schon einen Schritt weiter. Dort will man im Ortskern ein Café eröffnen. WINDEN. Der Windener Ortsgemeinderat hat den Weg zur Einrichtung eines Dorfcafés mit angeschlossenem Internetcafé frei gemacht. In direkter Nachbarschaft zum Dorfladen soll ein Haus entsprechend umgebaut werden. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid beziffert die Kosten für das Projekt mit rund 178 000 Euro. Zugleich legte der Rat den Zeitplan für den Ausbau der Triftstraße fest. Ein Antrag auf Förderung aus den Mitteln des Konjunkturpaketes II für das Café sei vom Land Rheinland-Pfalz bereits positiv beschieden. Sollte die Ortsgemeinde die maximal mögliche Förderung erhalten, würden 80 Prozent der Kosten durch Mainz finanziert. Bei den Baumaßnahmen gehe es um die Wiederherstellung alter Strukturen, die Freilegung des Fachwerks, die Nutzung alternativer Energien durch den Einbau eines modernen Ofens bei gleichzeitiger Nutzung von Pufferspeicher und Solarenergie. Dabei will die Ortsgemeinde Synergien nutzen und den bestehenden Dorfladen ebenfalls mit dem Heizungssystem des Cafés verbinden. "Die Stromkosten für den Laden fressen bislang den kargen Ertrag des Geschäftes auf", sagt Ortsbürgermeister Linscheid. Auch ein Büroraum, der für den Laden genutzt wird, soll in dem Cafégebäude eingerichtet werden. Ein 400 Quadratmeter großer Garten kann für die Außenbewirtschaftung genutzt werden. In den kommenden Monaten wird die Ortsgemeinde ein Betriebskonzept für das Café erstellen. Denkbar ist - wie im Falle des Ladens - ein Betrieb durch die Kommune. Lieber wäre Ortschef Linscheid jedoch eine privatwirtschaftliche Lösung. "Vielleicht gibt es jemanden, der an den beiden Objekten Café und Laden interessiert ist", sagt er und weist auf die Belastung der Ortsgemeinde hin: "Es ist sehr viel Arbeit, das Ganze in Schwung zu halten." Die Triftstraße wird laut Ratsbeschluss in zwei Bauabschnitten saniert. Begonnen wird im kommenden Jahr. Die Gesamtkosten betragen knapp 720 000 Euro. (crz)
Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


19.01.2010 - Mitteilungsblatt
Eintrittskarten für Kappensitzungen

Nach Durchführung des Kartenvorverkaufs am 9. Januar sind für beide Kappensitzungen (23. Januar und 30. Januar 2010, jeweils 19.11 Uhr) noch Eintrittskarten zu 7,00 EUR/Stück erhältlich. Diese werden ab sofort im Dorfladen angeboten, sind aber auch telefonisch zu bestellen bei Ruf-Nr.: 02604-951097.

Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (03) 20.01.2010


15.01.2010 - Presse
2010 werden Fichten geschlagen
Einnahmen aus dem Forst bleiben für Winden eine feste Größe

Die Ortsgemeinde kann auch im laufenden Jahr voraussichtlich mit stabilen Einnahmen aus der Forstbewirtschaftung rechnen. Der Forstwirtschaftsplan sieht einen Überschuss von knapp 59 000 Euro vor. Die Einnahmen belaufen sich auf 172 000 Euro, die Kosten betragen rund 113 000 Euro. Revierleiter Bernd Schendel plant, 3200 Kubikmeter Holz einzuschlagen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Fichte. Kosten entstehen unter anderem, weil Kahlflächen bepflanzt und ein Wirtschaftsweg im Bereich der Grube Anna saniert werden soll. (crz)

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


14.01.2010 - Kirche
Fastnachtsfeier der Senioren- und Frauengemeinschaft
Die Senioren– und Frauengemeinschaft Winden feiert am Dienstag, den 02. Februar 2010 ab 15.00 Uhr Fastnacht im Pfarrheim. Wie immer erwartet die Teilnehmer ein buntes Programm.

Für eine gute Organisation wird um Anmeldung gebeten bis zum 28. Januar 2010 bei

Gisela Wolf Telefon 1648 oder bei Ursula Raab Tel. 1704

Quelle: Information der Katholischen Kirche


11.01.2010 - Mitteilungsblatt
Terminüberblick
Mittwoch, 13. Januar 2010

Winden Pfarrheim - 15:00 Uhr: Kaffeenachmittag des Frauen- und Seniorenkreises Winden

Donnerstag, 14. Januar 2010

Winden Jugendraum - 19:30 Uhr: Sitzung des Bau- und Dorferneuerungsausschusses der Ortsgemeinde Winden

Freitag, 15. Januar 2010

Winden Bürgerhaus - 19:30 Uhr: Aktiven-Treffen für die beiden Kappensitzungen

Dienstag, 19. Januar 2010

Winden Jugendheim - 19:30 Uhr: Sitzung des Ortsgemeinderates Winden

Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (02) 13.01.2010


11.01.2010 - Mitteilungsblatt
Die Philippinen in Bad Ems
Der Förderverein zur Renovierung der Evangelischen Martinskirche in Bad Ems und die Evangelische Kirchengemeinde laden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur und Wein“ zu einem interessanten Lichtbildvortrag über die Philippinen ein. F. J. Minor aus Winden berichtet von seinen Reisen auf die Philippinen und zeigt die eindrucksvollen Fotos über dieses uns unbekannte Land in gemütlicher Atmosphäre bei einem Glas Wein. Es wird herzlich zu diesem Vortrag eingeladen. Der Lichtbildvortrag beginnt am Donnerstag, 21. Januar 2010, um 18.30 Uhr im Gemeindehaus an der Evangelischen Martinskirche, Marktstraße/Kirchgasse, Bad Ems. Für die Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben. Die Besucher werden um eine Spende für die neue Orgel der Kirche gebeten.

Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (02) 13.01.2010


11.01.2010 - Mitteilungsblatt
14. Märchenabend in Winden

Am knisternden Kaminfeuer erfährt man von der Baba Jaga und ihrer Hütte, die auf Hühnerfüßen steht und der schönen Wassilissa, der goldene Haare bis zu ihren Fersen reichen. Man hört von Fürst Daniel, der seine Schwester heiraten soll und dem Schützen des Zaren, der nicht auf sein Pferd hörte.

Dieser Märchenabend findet an jedem 3. Mittwoch im Monat statt im Seminarhaus “Auf dem Acker 3”. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte bei Bettina Krauß, Tel. 02604/943098.

Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (02) 13.01.2010


07.01.2010 - Mitteilungsblatt
Kartenvorverkauf für die Karnevalssession 2010 in Winden
Große Schatten voraus werfen die beiden großen Kappensitzungen, die beide noch im Januar stattfinden werden.

Die 1. Kappensitzung findet am 23.01.2010 um 1911 Uhr statt und

die 2. Kappensitzung am 30.01.2010 um 1911 Uhr.

Kartenvorverkauf für beide Sitzungen ist am 09.01.2010 von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr im Bürgerhaus Winden.

Das Aktiven-Treffen findet am 15. Januar um 19.30 Uhr im Bürgerhaus statt.

Quelle: Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (01) 06.01.2010


07.01.2010 - Mitteilungsblatt
Entsorgung der Weihnachtsbäume
Die Weihnachtsbäume werden von der Freiwilligen Feuerwehr bzw. Jugendfeuerwehr abgeholt. Bitte die Bäume gut sichtbar am Straßenrand hinterlegen.

Winden Samstag, 16. Januar 2010, ab 10:00 Uhr

Es wird darauf hingewiesen, dass

Lametta und sonstiger Baumschmuck an den Weihnachtsbäumen zu entfernen ist.

Quelle: Auszug aus dem Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Nassau Ausgabe (01) 06.01.2010


07.01.2010 - Presse
Dorfcafé ist Thema im Rat
Die mögliche Einrichtung eines Dorfcafés und die Sanierung der Triftstraße sowie der Straße "Am alten Wasserhaus" sind Themen der Ortsgemeinderatssitzung am Dienstag, 19. Januar, 19.30 Uhr, im Jugendheim. Außerdem geht es um die Änderung der Hauptsatzung sowie um den Bebauungsplan "Hinter Beckersheeg". Die Sitzung ist öffentlich.

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


04.01.2010 - Presse
Winden wartet auf Bescheid des Landes

Ort will Schwerpunktgemeinde werden - Neue Ideen für Dorfladen

Das Dorf wieder mit Leben zu füllen, ist das erklärte Ziel der Windener Bürger. Dafür gibt es jede Menge Ideen.

WINDEN. Die Ortsgemeinde Winden könnte die erste in der Verbandsgemeinde Nassau sein, die vom Land als Schwerpunktgemeinde im Rahmen der Dorferneuerung ausgewählt wird. Ein entsprechender Bescheid sei im Frühjahr zu erwarten, sagt Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid. Es gebe bereits zahlreiche Ideen, wie die Dorferneuerung mit Leben gefüllt werden könne. Im Rahmen der Dorferneuerung werden Ortsgemeinden mit größeren strukturellen Mängeln durch die Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt für die Dauer von sechs Jahren in die Lage versetzt, die bestehenden Defizite abzubauen. Für die Schwerpunktgemeinden wird ein Teil des zur Verfügung stehenden Bewilligungskontingents reserviert. Für die geförderte Gemeinde besteht die Gelegenheit, nicht nur punktuell Einzelprojekte, sondern umfassende, ganzheitlich angelegte Konzepte im Rahmen einer aktiven Bürgerbeteiligung zu verwirklichen.

Eines der Vorhaben könnte eine sogenannte Dorfwerkstatt sein, in der sich laut Linscheid 20 bis 30 Bürger mithilfe einer Moderatorin über die Zukunft des Ortes austauschten. Wichtig sei dabei, dass konkrete Projekte damit verknüpft werden. Zudem stehe eine innerörtliche Flurbereinigung bevor, die die spätere Verwendung von Kleingrundstücken einfacher machen soll. Nur so könne beispielsweise Platz für neue Gärten geschaffen werden. Zugleich solle das aus dem Jahr 1993 stammende Dorferneuerungskonzept fortgeschrieben werden. Ein mögliches Thema sei dabei eine verbesserte Förderung für private Eigentümer von Häusern, die in den 1970er-Jahren gebaut wurden und auf den energetischen Stand von heute gebracht werden sollen, sagte Linscheid.

Auch beim Dorfladen soll es Neues geben. Das von der Gemeinde betriebene Geschäft, das dem Ortsbürgermeister zufolge bislang kostendeckend ist, hat seine Öffnungszeiten dienstags und donnerstags bereits verlängert. Zudem habe die Ortsgemeinde bereits ein Nachbargebäude sowie ein 400 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Darin könnte ein Internetcafé entstehen, zudem gebe es Räumlichkeiten für Lager und Büro des Dorfladens. Betrieben werden könnte das Café privat oder ebenfalls von der Gemeinde. (crz)

Dieses Schild weist in der engen Windener Ortsdurchfahrt auf Fußgänger hin, die die Straße kreuzen, um den neuen Dorfladen zu besuchen. Foto: Carlo Rosenkranz

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung


Copyright © 2009 - 2012 asvoja.de
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